Max Benz

Geschäftsführer und Gründer

Max Benz hat einen Master of Science-Abschluss in Betriebswirtschaftslehre von der Technischen Universität Dresden und ist Geschäftsführer und Gründer von girokonto.io, einer Marke der LBC Finance UG. Er liebt es, alle Daten über Girokonten zusammenzutragen, um so die besten Girokonten zu vergleichen und zu finden.

Debitkarte und Kreditkarte: Unterschiede, Vor- und Nachteile, Gebühren

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Kurz gesagt

In unserem Vergleich vorn: das comdirect Girokonto Plus mit 9,90 € Kontoführung, girocard optional. Die Alternative ist das norisbank Top-Girokonto mit 0 € Kontoführung und 120 € Prämie.

Bestes insgesamtcomdirect Girokonto Plus
4,2
Kontoführung
9,90 € / Monat
Jahreskosten
118,80 €
Dispo
8,90 %
Zu comdirect*
Höchste Prämienorisbank Top-Girokonto
4,2
Kontoführung
0 € / Monat mit Bedingung
Bedingung für 0 €
unter 30 Jahren oder ab 500 € Geldeingang
Jahreskosten
0 € mit Bedingung, sonst bis zu 46,80 €
Dispo
10,75 %
Prämie
120 €
Zu norisbank*
Günstigster DispoOpenbank BestGiro
3,9
Kontoführung
0 € / Monat
Jahreskosten
0 € ohne Bedingung
Dispo
10,45 % bis 500 €
Zu Openbank*

Die besten Girokonten im Vergleich

Reihenfolge der Redaktion · Jahreskosten = 12 × Kontoführung, bei Bedingung auch der Preis ohne sie
KontoBewertungKontoführungJahreskostenPrämiegirocardDispoZur Bank
1comdirect Girokonto Plus4,29,90 €118,80 €keineoptional8,90 %Zum Konto*
2norisbank Top-Girokonto4,20 €unter 30 Jahren oder ab 500 € Geldeingang, sonst 3,90 €0 €mit Bedingung, sonst bis zu 46,80 €120 €k. A.10,75 %Zum Konto*
3Postbank Giro extra plus3,711,90 €142,80 €keineNein9,17 %Zum Konto*
4Openbank BestGiro3,90 €0 €ohne Bedingungkeineoptional10,45 % bis 500 €Zum Konto*
5Commerzbank PremiumKonto3,812,90 €154,80 €keineJa8,90 %Zum Konto*
6HypoVereinsbank HVB PlusKonto4,69,90 €118,80 €keineJa12,92 %Zum Konto

Girokonten im Test

1. comdirect Girokonto Plus

comdirect Girokonto Plus
4,2
Kontoführung
9,90 € / Monat
Jahreskosten
118,80 €
girocard
optional
Dispozins
8,90 %
  • Kosten0,0
  • Karten5,0
  • App5,0
  • Bargeld5,0
  • Service5,0
  • Sicherheit5,0

Teilnoten aus unserer Bewertung, 5 = bester Wert.

Vorteile
  • Mit der Visa Debitkarte weltweit kostenfreie Bargeldabhebungen
  • Bis zu 1,75 % Zinsen p.a. auf das Tagesgeldkonto
  • Visa-Kreditkarte in einem einzigartigen Design inkludiert
  • Echtzeitüberweisungen kostenfrei
Nachteile
  • Monatlich 9,90 € für die Kontoführung
  • Für die Girocard wird monatlich ein Euro zusätzlich berechnet.

2. norisbank Top-Girokonto

norisbank Top-Girokonto
4,2
Kontoführung
0 € / Monat mit Bedingung
Bedingung für 0 €
0 € unter 30 Jahren oder ab 500 € Geldeingang im Monat, sonst 3,90 € für diesen Monat.
Jahreskosten
0 € mit Bedingung, sonst bis zu 46,80 €
Dispozins
10,75 %
Prämie
120 €
  • Kosten3,5
  • Karten5,0
  • App3,8
  • Bargeld5,0
  • Service3,6
  • Sicherheit5,0

Teilnoten aus unserer Bewertung, 5 = bester Wert.

Vorteile
  • 0 € unter 30 Jahren oder ab 500 € Geldeingang
  • optionale Mastercard direkt (Debitkarte) kostenlos
  • Apple Pay und Google Pay möglich
  • kostenlose Bargeldversorgung an über 26.000 Stellen in Deutschland
Nachteile
  • Sonst 3,90 € pro Monat
  • Dispo 10,75 % p.a. und geduldete Überziehung 10,90 % p.a.
  • kostenlose Auslandsabhebungen nur mit hinzugenommener Mastercard und meist ab 50 €

Konditionen laut norisbank, geprüft am 07.10.2026.

3. Postbank Giro extra plus

Postbank Giro extra plus
3,7
Kontoführung
11,90 € / Monat
Jahreskosten
142,80 €
girocard
Nein
Dispozins
9,17 %
  • Kosten0,0
  • Karten5,0
  • App5,0
  • Bargeld3,6
  • Service3,6
  • Sicherheit5,0

Teilnoten aus unserer Bewertung, 5 = bester Wert.

Vorteile
  • 0 EUR ab 3.000 EUR Geldeingang
  • Postbank Card GOLD und Postbank Mastercard inklusive
  • Kostenlose Bargeldversorgung in Deutschland und im Euro-Ausland
  • Beleghafte Überweisungen inklusive
Nachteile
  • 11,90 EUR pro Monat unter 3.000 EUR Geldeingang
  • Mastercard Gold 30 EUR und Platinum 79 EUR pro Jahr
  • Zahlungen in Fremdwährung kostenpflichtig laut PLV

4. Openbank BestGiro

Openbank BestGiro
3,9
Kontoführung
0 € / Monat
Bedingung für 0 €
Dauerhaft kostenlos, ohne Mindestgeldeingang.
Jahreskosten
0 € ohne Bedingung
girocard
optional, kostenlos
Dispozins
10,45 % bis 500 €
Prämie
keine aktive Prämie
Alter
ab 18 Jahren
  • Kosten5,0
  • Karten5,0
  • App3,8
  • Bargeld3,6
  • Service3,6
  • Sicherheit5,0

Teilnoten aus unserer Bewertung, 5 = bester Wert.

Vorteile
  • Kostenfreie Kontoführung ohne Mindesteingang
  • die Bank bietet zeitweise Neukundenprämien an, aktuelle Konditionen auf der Website des Anbieters
  • kostenlose Visa Debitkarte und kostenlose girocard
  • kostenlose BestCard Basic Kreditkarte mit Kreditrahmen auf Wunsch
Nachteile
  • Gebühren für beleghafte Überweisungen (2,50 Euro) und Eilüberweisungen (15,00 Euro)
  • Dispozinsen zwischen 10,45 % und 13,70 % je nach Überziehungshöhe
  • BestCard Smart Kreditkarte kostet ab dem 2. Jahr 24 Euro (entfällt bei über 2.000 Euro Kartenumsatz im Vorjahr)

Konditionen laut Openbank, geprüft am 05.10.2026.

5. Commerzbank PremiumKonto

Commerzbank PremiumKonto
3,8
Kontoführung
12,90 € / Monat
Jahreskosten
154,80 €
girocard
Ja
Dispozins
8,90 %
  • Kosten0,0
  • Karten5,0
  • App5,0
  • Bargeld3,6
  • Service5,0
  • Sicherheit5,0

Teilnoten aus unserer Bewertung, 5 = bester Wert.

Vorteile
  • Zwei Mastercard- und Visa PremiumKreditkarten sowie Girocard ohne Zusatzkosten im Monatspreis enthalten
  • Bargeld abheben und einzahlen ohne Gebühren an Commerzbank-Schaltern möglich
  • Umfangreiches Netzwerk an Filialen
  • Startkapital von 50€ plus 100€ für jede erfolgreiche Empfehlung
Nachteile
  • Gebühren für Bargeldabhebungen im Ausland betragen 1% mindestens jedoch 5,98€
  • Startkapital an Voraussetzungen gebunden
  • 12,90 EUR monatliche Kontoführungsgebühr entfällt nur bei mindestens 50.000 Euro Vermögenswerten bei der Commerzbank

6. HypoVereinsbank HVB PlusKonto

HypoVereinsbank HVB PlusKonto
4,6
Kontoführung
9,90 € / Monat
Jahreskosten
118,80 €
girocard
Ja
Dispozins
12,92 %
  • Kosten3,5
  • Karten5,0
  • App5,0
  • Bargeld5,0
  • Service5,0
  • Sicherheit5,0

Teilnoten aus unserer Bewertung, 5 = bester Wert.

Vorteile
  • Kostenlose Kontoführung für 2 Jahre
  • Kostenfreies Konto bis 26 Jahre
  • Kostenlose Bargeldauszahlung an Geldautomaten der Cash Group und europaweit bei allen UniCredit Banken
  • HVB Visa Debit Card und HBV girocard inklusive
Nachteile
  • Kostenlose Kontoführung nur für 2 Jahre danach 9,90 € / Monat)
  • 1,75 % Gebühren bei Zahlungen in Fremdwährung
  • hohe Dispozinsen von 14,82 %

Weitere geprüfte Konten

bunq Pro3,69,99 € / MonatZur Bank*
N26 Metal3,616,90 € / MonatZur Bank*
C24 Smart4,30 € / MonatZur Bank*

Was ist der Unterschied zwischen Debitkarte und Kreditkarte?

Eine Debitkarte bucht Zahlungen sofort vom Girokonto ab – ohne Kreditrahmen. Eine Kreditkarte gewährt hingegen einen Zahlungsaufschub und kann weltweit genutzt werden, auch ohne sofortiges Guthaben. Viele Girokonten liefern standardmäßig eine Debitkarte (Girocard oder Visa/Mastercard Debit), während eine echte Kreditkarte oft dem Premium-Konto vorbehalten ist oder Gebühren kostet. Achtung: Manche Anbieter bezeichnen Debitkarten als Kreditkarte – entscheidend ist der Zusatz Debit auf der Karte.

Debitkarte oder Kreditkarte – viele verwechseln die beiden, dabei ist der Unterschied entscheidend: beim Bezahlen, beim Reisen und beim Online-Shopping. Wir erklären, was hinter den Karten steckt, und zeigen Girokonten, die echte Kreditkarten kostenlos mitliefern.

Eine Debitkarte zieht Geld direkt von deinem Girokonto ab, sobald du bezahlst. Eine Kreditkarte sammelt deine Ausgaben stattdessen und bucht sie erst am Monatsende, weil die Bank dir zwischenzeitlich einen Kreditrahmen einräumt. Nur ein einziger Mechanismus, große Wirkung: Diese eine Abbuchungslogik entscheidet über Kostenkontrolle, Auslandseinsatz und Kautionen bei Hotels oder Mietwagen.

Weiter unten zeigen wir dir Girokonten mit einer echten kostenlosen Kreditkarte, bei denen die Kartenkosten dauerhaft bei 0 Euro liegen und nicht nur im ersten Jahr.

Was ist eine Debitkarte?

Eine Debitkarte hängt fest an deinem Girokonto, ohne Umwege. Zahlst du im Laden oder hebst Bargeld ab, bucht die Bank den Betrag sofort oder innerhalb weniger Stunden ab. Du gibst grundsätzlich nur Geld aus, das tatsächlich auf dem Konto liegt, es sei denn, du nutzt zusätzlich einen Dispokredit.

In Deutschland ist die girocard die klassische Debitkarte, bis 2007 noch als EC-Karte bekannt. Fast jedes Girokonto bringt sie kostenlos mit. Viele Banken legen zusätzlich eine Visa Debit oder Debit Mastercard bei, damit du auch im Ausland und bei Online-Shops ohne Girocard-Symbol zahlen kannst.

Was ist eine Kreditkarte?

Eine Kreditkarte gewährt dir einen Kreditrahmen, den die Bank anhand deiner Bonität festlegt. Du zahlst innerhalb dieses Rahmens, ohne dass sofort Geld vom Konto fehlt. Abgerechnet wird erst später, meist einmal im Monat, wenn die Bank alle gesammelten Ausgaben auf einmal einzieht.

Dafür prüft die Bank fast immer deine Bonität, meist über die SCHUFA. Eine Ausnahme: bunq vergibt seine Kreditkarte ganz ohne SCHUFA-Abfrage.

Charge-Kreditkarte und Revolving-Kreditkarte: der Unterschied

Bei einer Charge-Kreditkarte begleicht die Bank am Monatsende automatisch den vollen Rechnungsbetrag von deinem Referenzkonto. Zinsen fallen dabei normalerweise keine an. Fast alle kostenlosen Kreditkarten deutscher Girokonten laufen nach diesem einfachen Modell.

Bei einer Revolving-Kreditkarte hast du dagegen die Wahl: komplett zurückzahlen oder in Raten. Ratenzahlung kostet. Für den offenen Restbetrag berechnen manche Anbieter Zinsen von deutlich über 10 Prozent im Jahr. Im Vergleich weiter unten bietet nur Santander BestGiro eine echte Revolving-Karte.

Der Hauptunterschied zwischen Debitkarte und Kreditkarte

Beide Karten sehen sich zum Verwechseln ähnlich und funktionieren an der Kasse identisch. Entscheidend ist, wann und wie das Geld dein Konto verlässt. Die folgende Tabelle stellt beide Kartentypen entlang der wichtigsten Kriterien gegenüber, damit du auf einen Blick siehst, wo die Unterschiede liegen.

KriteriumDebitkarte (girocard)Kreditkarte
Abbuchungsofort oder innerhalb weniger Stundengesammelt, meist einmal im Monat
Kreditrahmenkeiner, außer über separaten Dispovon der Bank festgelegt, abhängig von der Bonität
Zinsennur bei Dispo-Nutzungbei Charge-Karten meist keine, bei Revolving-Karten auf den offenen Restbetrag
Bonitätsprüfungin der Regel nicht nötigfast immer, meist per SCHUFA
Akzeptanz im Auslandeingeschränkt ohne Visa- oder Mastercard-Logoweltweit hoch
Kaution bei Hotel/Mietwagenselten möglichStandard
Typische Kostenmeist im Girokonto enthaltenoft zusätzliche Jahres- oder Monatsgebühr

Wann eignet sich eine Debitkarte, wann eine Kreditkarte?

Keine der beiden Karten ist grundsätzlich besser, sie decken unterschiedliche Situationen ab. Am zuverlässigsten fährst du deshalb mit beiden Karten gleichzeitig im Portemonnaie, eine für den Alltag, eine für die Ausnahme.

Alltag und Kostenkontrolle: die Debitkarte

Für den Wocheneinkauf, die Tankstelle oder Bargeld am Automaten reicht die Debitkarte völlig aus. Jede Zahlung verschwindet sofort vom Konto. Eine nachträgliche Abrechnung musst du dafür nie studieren, du siehst deinen tatsächlichen Kontostand jederzeit in Echtzeit.

Reisen, Hotels und Mietwagen: die Kreditkarte

Hotels und Autovermietungen verlangen für die Kaution fast immer eine Kreditkarte, weil sie darüber einen Betrag reservieren können, ohne ihn sofort abzubuchen. Mit einer Debitkarte gelingt das in der Regel nicht, weil jede Belastung sofort und endgültig erfolgt. Auch bei Buchungen im außereuropäischen Ausland und bei manchen Online-Shops akzeptieren Anbieter ausschließlich Kreditkarten.

Vor- und Nachteile von Debitkarte und Kreditkarte

Bevor du dich für eine Kombination entscheidest, lohnt sich ein Blick auf die konkreten Stärken und Schwächen beider Kartentypen.

Debitkarte

  • Meist kostenlos im Girokonto enthalten
  • Klare Kostenkontrolle durch sofortige Abbuchung
  • Keine Schuldenfalle, da kein Kreditrahmen besteht
  • Kaution bei Hotels und Mietwagen meist nicht möglich
  • Eingeschränkte Akzeptanz außerhalb Europas

Kreditkarte

  • Weltweit hohe Akzeptanz, auch für Kautionen
  • Finanzieller Puffer bis zur Abrechnung
  • Oft mit Versicherungen oder Bonusprogrammen kombiniert
  • Bonitätsprüfung nötig, nicht jeder erhält eine
  • Bei Revolving-Karten hohe Zinsen auf offene Beträge möglich

Girokonten mit echter kostenloser Kreditkarte im Vergleich

Nicht jede Karte, die wie eine Kreditkarte aussieht, ist auch eine. Einige beliebte Girokonto-Karten laufen technisch als Debitkarte, selbst wenn sie im Alltag wie eine Kreditkarte wirken. Die folgende Tabelle zeigt ausschließlich Girokonten, deren mitgelieferte Karte in unserer Datenbank als echte Kreditkarte (Charge oder Revolving) geführt ist und bei denen die Karte selbst dauerhaft 0 Euro kostet.

GirokontoKartentypNetzwerkKontoführungGebührenbefreiung
Santander BestGiroRevolvingVisa0 €unbedingt kostenlos, kein Mindesteingang
norisbank Top-GirokontoChargeMastercard3,90 €/Monatkostenlos unter 30 Jahren oder ab 500 € Geldeingang/Monat
bunq ProChargeMastercard9,99 €/Monatkeine, durchgehend kostenpflichtig
comdirect Girokonto PlusChargeVisa9,90 €/Monatkeine bedingungslose Befreiung laut Datenbank, vor Antragstellung auf der comdirect-Seite prüfen
HVB PlusKontoChargeMastercardkostenlos für 2 Jahre, danach 9,90 €/Monatzeitlich befristet auf 2 Jahre
Postbank Giro extra plusChargePostbank Mastercard11,90 €/Monatkostenlos ab 3.000 € Geldeingang/Monat
Commerzbank PremiumKontoChargeVisa/Mastercard12,90 €/Monatkostenlos nur ab 50.000 € Anlagevolumen

Die Basiskarte kostet bei allen sieben Konten dauerhaft 0 Euro. Achte trotzdem auf die Kontoführungsgebühr, denn die macht bei den meisten Anbietern den eigentlichen Unterschied. Santander BestGiro und, unter den genannten Bedingungen, norisbank sind die einzigen Konten mit einer echten Kreditkarte, bei denen auch die Kontoführung dauerhaft kostenlos bleibt. Bei Postbank Giro extra plus ist nur die Basiskarte gebührenfrei, ein Upgrade auf die Mastercard Gold kostet 30 Euro und auf die Platinum-Variante 79 Euro pro Jahr.

Drei bekannte Girokonto-Karten fehlen bewusst in dieser Tabelle. Grund: N26 Metal und C24 Smart liefern laut unserer Datenbank eine Debit Mastercard, keine echte Kreditkarte. Auch die frühere Consorsbank-Tarifvariante Girokonto Unlimited fehlt, sie ist eingestellt und wurde durch ein neues, modulares Kontomodell mit eigener Kartenwahl ersetzt.

Santander BestGiro Startseite mit kostenloser Kreditkarte
Santander BestGiro: unbedingt kostenlose Kontoführung und eine echte Revolving-Kreditkarte.
norisbank Top-Girokonto Startseite
norisbank Top-Girokonto: kostenlos unter 30 Jahren oder ab 500 Euro Geldeingang im Monat, inklusive Kreditkarte.
bunq Startseite mit Kreditkarte ohne SCHUFA-Pruefung
bunq Pro liefert eine Mastercard-Kreditkarte ganz ohne SCHUFA-Prüfung.
comdirect Girokonto Plus Startseite
comdirect Girokonto Plus kombiniert ein Tagesgeldkonto mit einer Visa-Kreditkarte im auffälligen Design.
Postbank Giro extra plus Startseite
Postbank Giro extra plus: die Basis-Mastercard ist kostenlos, ein Upgrade auf Gold oder Platinum kostet extra.
Commerzbank PremiumKonto Startseite
Commerzbank PremiumKonto: die Kreditkarte ist kostenlos, die Kontoführung selbst nur bei hohem Anlagevolumen.

Sicherheit bei Debitkarte und Kreditkarte

Beide Kartentypen sind bei bestimmungsgemäßer Nutzung ähnlich sicher. Für Zahlungen im Laden verlangen beide eine PIN, bei größeren Online-Käufen greift zusätzlich die Zwei-Faktor-Authentifizierung, meist über eine Banking-App oder eine TAN.

Der praktische Unterschied zeigt sich im Missbrauchsfall. Bei der Debitkarte ist das Geld sofort weg, was Betrug schneller sichtbar macht, aber auch schneller unangenehm wird. Bei der Kreditkarte sammeln sich Belastungen erst auf der Abrechnung, sodass du mehr Zeit hast, verdächtige Buchungen zu erkennen und zu reklamieren. Richte in jedem Fall Push-Benachrichtigungen für Kartenzahlungen ein und sperre die Karte sofort, wenn du einen Verlust oder Missbrauch bemerkst.

Girocard, EC-Karte, Debitkarte: was heißen die Begriffe?

Im Alltag werden die Begriffe oft durcheinandergeworfen. Sie meinen trotzdem nicht immer dasselbe. Debitkarte ist der internationale Oberbegriff für jede Karte mit sofortiger Kontobelastung, girocard die deutsche Ausprägung davon, offiziell bis 2007 noch als EC-Karte bezeichnet und umgangssprachlich bis heute so genannt.

Seit Juli 2023 stellen viele Banken keine neuen Maestro-Karten mehr aus. Bereits ausgegebene Karten funktionieren aber bis zum Ablaufdatum weiter. An ihre Stelle treten Girocards mit zusätzlichem Visa-Debit- oder Mastercard-Debit-Logo, die sich vor allem im Online-Shopping klar besser einsetzen lassen als die reine Girocard.

Häufige Fragen zu Debitkarte und Kreditkarte

Ist eine Debitkarte dasselbe wie eine EC-Karte?

Ja, eine Debitkarte und eine EC-Karte meinen in Deutschland dieselbe Kartenart. Der Name EC-Karte stammt aus der Zeit vor 2007 und wurde offiziell durch girocard ersetzt, auch wenn viele Menschen weiterhin von der EC-Karte sprechen.

Was ist eine Prepaid-Kreditkarte?

Eine Prepaid-Kreditkarte funktioniert nur mit Guthaben, das du vorher selbst aufgeladen hast. Du zahlst wie mit einer normalen Kreditkarte, kannst aber nie mehr ausgeben, als du zuvor eingezahlt hast, weshalb keine Bonitätsprüfung nötig ist.

Kann ich mit einer Debitkarte im Ausland bezahlen?

Ja, du kannst mit einer Debitkarte im Ausland bezahlen, sofern sie ein Visa- oder Mastercard-Debit-Logo trägt. Eine reine Girocard ohne dieses Logo funktioniert außerhalb Europas dagegen oft nicht.

Welche Karte eignet sich besser fürs Auto mieten?

Für die Autovermietung eignet sich eine Kreditkarte deutlich besser, weil Vermieter darüber eine Kaution reservieren können, ohne den Betrag sofort abzubuchen. Mit einer Debitkarte lehnen viele Autovermietungen die Kaution ab oder verlangen zusätzliche Sicherheiten.

Prüft die Bank meine Bonität für eine Debitkarte?

Nein, für eine reine Debitkarte prüft die Bank deine Bonität normalerweise nicht, weil du nur bereits vorhandenes Guthaben ausgibst. Erst wenn du zusätzlich einen Dispokredit oder eine echte Kreditkarte beantragst, fragt die Bank meist deine SCHUFA-Daten ab.

Weitere Girokonto-Typen im Überblick