Max Benz

Geschäftsführer und Gründer

Max Benz hat einen Master of Science-Abschluss in Betriebswirtschaftslehre von der Technischen Universität Dresden und ist Geschäftsführer und Gründer von girokonto.io, einer Marke der LBC Finance UG. Er liebt es, alle Daten über Girokonten zusammenzutragen, um so die besten Girokonten zu vergleichen und zu finden.

Vereinskonten im Test & Vergleich 2026

Ein Vereinskonto ist ein spezielles Bankkonto fuer Vereine, das die finanzielle Verwaltung durch vereinfachte Transaktionen und klare Finanzdokumentation unterstuetzt. Wir haben vier Konten fuer Vereine verglichen: Skatbank TrumpfKonto Vereine, FYRST Base, GLS Konto gGeschaeft und PSD VereinsKonto. Im folgenden Text erlaeutern wir, welche Gebuehren fuer ein Girokonto fuer Vereine anfallen koennen, wie du ein solches Konto fuer Vereine eroeffnest und worauf dabei zu achten ist. Entdecke ausserdem die Vor- und Nachteile eines Vereinskontos und bekomme Antworten auf haeufig gestellte Fragen, um dein Vereinsleben einfacher zu gestalten.

Max Benz Max Benz

Max Benz hat einen Master of Science-Abschluss in Betriebswirtschaftslehre von der Technischen Universität Dresden und ist Geschäftsführer und Gründer von girokonto.io, einer Marke der LBC Finance UG. Er liebt es, alle Daten über Girokonten zusammenzutragen, um so die besten Girokonten zu vergleichen und zu finden.

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· Zuletzt aktualisiert: 05.04.2026 · 4 Anbieter verglichen
Unsere Top-3
FYRST #1 FYRST
PSD #2 PSD
Skatbank #3 Skatbank

Die besten Vereinskonten im Vergleich (April 2026)

Anbieter Bewertung Bargeld einzahlen
FYRST #1
FYRST Base
4.0/5 Ja (2,50 EUR je angefangene 5.000 EUR) Zum Angebot →
PSD #2
VereinsKonto
3.5/5 Ja Zum Angebot →
TrumpfKonto Vereine
3.5/5 Nein Zum Angebot →
GLS #4
Konto gGeschaeft
3.5/5 Nein Zum Angebot →

FYRST

FYRST Base
4.0/5
#1 Testsieger Zum Angebot →
FYRST Base ist im ersten Jahr kostenlos und eignet sich fuer Vereine, die ihr Konto online per Video-Ident eroeffnen moechten. Ab Jahr 2 fallen 10 EUR/Monat an.
Bargeld einzahlen Ja (2,50 EUR je angefangene 5.000 EUR)
    Vorteile
  • Erstes Jahr kostenlos
  • 75 Freiposten/Monat
  • Apple Pay und Google Pay
    Nachteile
  • 10 EUR/Monat ab Jahr 2
  • hohe Dispozinsen
Sicherheit
  • Einlagensicherung: 100000
  • 3D Secure: Ja
  • 2-Faktor-Authentisierung: Ja
Kundensupport
  • Support via Telefon: Ja
  • Support via Live-Chat: Ja
  • Wechselservice: Nein

PSD

VereinsKonto
3.5/5
#2 Sehr gut Zum Angebot →
Das PSD VereinsKonto ist ein dediziertes Vereinskonto einer Genossenschaftsbank mit starker Praesenz im BankCard-ServiceNetz und solider BVR-Einlagensicherung.
Bargeld einzahlen Ja
    Vorteile
  • Speziell fuer Vereine
  • Girocard inklusive
  • BVR-Einlagensicherung
    Nachteile
  • 5,90 EUR/Monat
  • 1,00 EUR je Buchung
  • keine Kreditkarte
Sicherheit
  • Einlagensicherung: 100000
  • 3D Secure: Ja
  • 2-Faktor-Authentisierung: Ja
Kundensupport
  • Support via Telefon: Ja
  • Support via Live-Chat: Ja
  • Wechselservice: Nein

Skatbank

TrumpfKonto Vereine
3.5/5
#3 Empfehlenswert Zum Angebot →
Das Skatbank TrumpfKonto Vereine ist kostenlos fuer eingetragene Vereine und bietet 50 Freiposten pro Monat sowie Zugang zu 13.800 VR-Geldautomaten.
Bargeld einzahlen Nein
    Vorteile
  • Kostenlose Kontofuehrung fuer e.V.
  • grosse Geldautomaten-Abdeckung
  • 50 Freiposten/Monat
    Nachteile
  • 7,50 EUR/Monat fuer nicht-e.V.
  • kein Dispo
  • kein Bargeld einzahlen
Sicherheit
  • Einlagensicherung: 100000
  • 3D Secure: Ja
  • 2-Faktor-Authentisierung: Ja

GLS

Konto gGeschaeft
3.5/5
Das GLS Konto gGeschaeft ist das Konto fuer nachhaltig orientierte Vereine und gemeinnuetzige Organisationen. Die GLS Bank ist Deutschlands bekannteste ethische Bank.
Bargeld einzahlen Nein
    Vorteile
  • Ethische Bank
  • guenstige Dispozinsen
  • 15.000 kostenlose Geldautomaten
    Nachteile
  • 10 EUR/Monat Gesamtkosten (Konto + Beitrag)
  • 0,12 EUR je Buchung
Sicherheit
  • Einlagensicherung: 100000
  • 3D Secure: Ja
  • 2-Faktor-Authentisierung: Ja

Was ist ein Vereinskonto?

Ein Vereinskonto ist ein spezielles Bankkonto, das für die finanziellen Transaktionen eines Vereins dient. Im Gegensatz zu Privatkonten oder Geschäftskonten, die für individuelle oder unternehmerische Finanzen genutzt werden, ist ein Vereinskonto speziell dafür eingerichtet, den Zahlungsverkehr und die Geldverwaltung von gemeinnützigen Organisationen, Clubs oder ähnlichen Gruppierungen zu erleichtern. Es ermöglicht den Zugriff und die Verwaltung der Vereinsfinanzen durch autorisierte Mitglieder und dient der transparenten, ordnungsgemäßen Buchführung.

Warum ist ein Vereinskonto sinnvoll?

Gesetzlich vorgeschrieben ist es nicht. Trotzdem braucht praktisch jeder Verein ein eigenes Konto, weil es Vereinsvermögen und Privatvermögen voneinander trennt und eine saubere Buchführung erst möglich macht.

  • Trennung von Vereins- und Privatvermögen: Alle Einnahmen und Ausgaben laufen über ein klar zugeordnetes Konto. Der Kassenwart kann auf Anhieb nachweisen, was dem Verein gehört.
  • Ordnungsgemäße Buchführung: Jeder Kontoauszug ist ein Belegdokument. Das vereinfacht die Jahresabrechnung erheblich und macht die Kassenprüfung vor der Mitgliederversammlung deutlich schneller.
  • Finanzielle Transparenz: Mitglieder, Finanzamt und Fördergeber sehen sofort, wie der Verein wirtschaftet. Das schafft Vertrauen, das kein Protokoll ersetzen kann.
  • Rechtliche Absicherung des Vorstands: Wer Vereinsgelder und Privatgelder trennt, schützt sich selbst. Vorstandsmitglieder haften nicht persönlich für Vereinsverbindlichkeiten, wenn die Vermögensmassen klar getrennt sind.

Worauf sollte ich bei der Eröffnung eines Vereinskontos achten?

Entscheidend sind drei Dinge: niedrige Kontoführungsgebühren, funktionierendes Online-Banking und klar geregelte Zugriffsrechte. Alles andere ist nachrangig.

Achte darauf, dass Lastschrifteinzug und Daueraufträge verfügbar sind. Ohne diese Funktionen muss der Kassenwart jeden Monat manuell eingreifen, was unnötig Zeit kostet. Eine kostenlose Debitkarte ist praktisch. Gebührenfreie Bargeldabhebungen sind nicht überall inklusive: Das TrumpfKonto Vereine gibt 13.800 kostenlose VR-Geldautomaten, das PSD VereinsKonto ebenfalls rund 13.800 ATMs im BankCard-ServiceNetz.

Was kostet ein Vereinskonto?

Eingetragene Vereine (e.V.) zahlen oft gar nichts. Das Skatbank TrumpfKonto Vereine ist für eingetragene e.V. komplett kostenlos (Stand 01.03.2026). FYRST Base bietet das erste Jahr ebenfalls kostenlos, ab Jahr zwei fallen 10 Euro pro Monat an. Nicht-eingetragene Vereine zahlen in der Regel ab 7,50 Euro pro Monat. Beleglose Buchungen sind bis 50 Buchungen monatlich frei, danach fallen 0,10 Euro je Buchung an.

Für Vereinskonten fallen folgende Gebühren für Kontoführung und Karten an:

GirokontoKontoführungsgebührenGirocardDebitkarteKreditkarte
FYRST FYRST Base 0 EUR 0 EUR 0 EUR 0 EUR
Skatbank TrumpfKonto Vereine 0 EUR 0,42 EUR (5 EUR/Jahr fuer physische Karte; digital kostenlos) 2,50 EUR (30 EUR/Jahr) 0 EUR
GLS Konto gGeschaeft 5 EUR 0 EUR 0 EUR 4,17 EUR (50 EUR/Jahr)
PSD VereinsKonto 5,90 EUR 0 EUR 0 EUR 0 EUR

Wie eröffne ich ein Vereinskonto?

Vor der Kontoeröffnung steht ein Vorstandsbeschluss. Ohne ihn nimmt keine Bank den Antrag an. Er legt fest, wer das Konto führt und wer Transaktionen autorisieren darf. Danach wählst du eine Bank mit passendem Kontomodell für Vereine und reichst die Unterlagen ein.

  1. Kläre per Vorstandsbeschluss, ob dein Verein eingetragen (e.V.) oder nicht eingetragen ist, und bestimme die kontobevollmächtigten Personen.
  2. Wähle eine Bank mit einem Kontomodell speziell für Vereine.
  3. Stelle die erforderlichen Unterlagen zusammen (Details dazu im nächsten Abschnitt).
  4. Fülle den Kontoeröffnungsantrag aus und legitimiere alle bevollmächtigten Personen, entweder persönlich in der Filiale oder per Video-Ident online.

Welche Unterlagen brauche ich?

Was du mitbringen musst, hängt davon ab, ob dein Verein im Vereinsregister eingetragen ist.

Eingetragener Verein (e.V.): Bringe die Vereinssatzung, das Protokoll der letzten Vorstandswahl und einen aktuellen beglaubigten Auszug aus dem Vereinsregister mit. Dazu kommen die Ausweisdokumente aller vertretungsberechtigten Personen. Banken wie FYRST oder Volksbanken bieten die Legitimation per Video-Ident an, sodass kein Filialbesuch nötig ist.

Nicht-eingetragener Verein: Lege die Vereinssatzung und das Protokoll der letzten Mitgliederversammlung vor. Das Konto läuft häufig auf den Namen einer Privatperson und sollte als Geschäftskonto geführt werden, um privates Vermögen klar abzugrenzen.

Kann ich ein Privatkonto als Vereinskonto nutzen?

Technisch ja, rechtlich problematisch. Die meisten Banken untersagen in ihren Allgemeinen Geschäftsbedingungen die Nutzung eines Privatkontos für vereinsbezogene Zwecke ausdrücklich. Wer dagegen verstößt, riskiert eine Kündigung des Kontos.

Dazu kommt das Haftungsrisiko. Auf einem Privatkonto vermischen sich Vereinsgelder und persönliche Finanzen. Die Buchführung wird kompliziert, die Kassenprüfung aufwändig. Kommt der Verein in finanzielle Schwierigkeiten, kann der Kontoinhaber persönlich für Vereinsverbindlichkeiten haftbar gemacht werden.

Für eingetragene Vereine kostet ein eigenes Vereinskonto oft keinen Cent extra. Das Haftungsrisiko lässt sich also ohne Mehrkosten vermeiden.

Was sind die Vorteile und Nachteile eines Vereinskontos?

Ein Vereinskonto trennt Vereins- und Privatgelder, stärkt die Glaubwürdigkeit des Vereins und macht die Verwaltung laufender Zahlungen deutlich einfacher. Auf der anderen Seite stehen mögliche Gebühren und der etwas höhere Aufwand bei der Eröffnung.

Vorteile eines Vereinskontos:

  • Klare Trennung von Vereins- und Privatvermögen verbessert Buchführung und Transparenz.
  • Einfacheres Management von Mitgliedsbeiträgen und Spenden.
  • Ein offizielles Konto stärkt die Glaubwürdigkeit gegenüber Dritten.
  • Die steuerliche Abwicklung wird erleichtert.
  • Verschiedene Zugriffsberechtigungen bieten Schutz vor Missbrauch.

Nachteile eines Vereinskontos:

  • Manche Konten haben Kontoführungsgebühren ab 5 Euro monatlich, je nach Anbieter und Vereinstyp.
  • Zusätzliche Gebühren für Bargeldabhebungen oder beleghafte Buchungen können anfallen.

Wer haftet für die Gelder im Vereinskonto?

Der Kassenwart trägt die laufende Verantwortung. Er verwaltet Einnahmen und Ausgaben, führt die Kassenbücher und legt der Mitgliederversammlung regelmäßig Rechenschaft ab. Diese Aufgabe überträgt der Vorstand per Beschluss.

Bei einer Veruntreuung haftet der Täter persönlich, strafrechtlich wie zivilrechtlich. Der Vorstand kommt zusätzlich ins Spiel, wenn er seine Aufsichtspflicht verletzt hat. Konkret: Waren Unregelmäßigkeiten erkennbar und der Vorstand hat nicht eingegriffen, kann er zivilrechtlich haftbar gemacht werden.

Praktisch hilft das Vier-Augen-Prinzip. Überweisungen ab einem bestimmten Betrag brauchen die Zustimmung zweier bevollmächtigter Personen. Eine regelmäßige externe Kassenprüfung dokumentiert außerdem, dass der Vorstand seiner Aufsichtspflicht nachgekommen ist.

Wie viel Geld darf ein Verein auf dem Konto haben?

Eine gesetzliche Obergrenze gibt es nicht. Ob ein Verein überhaupt Guthaben ansparen darf, hängt allerdings davon ab, ob er als gemeinnützig anerkannt ist.

Gemeinnützige Vereine unterliegen dem Mittelverwendungsgebot nach § 55 Abgabenordnung. Das bedeutet: Einnahmen müssen für den satzungsgemäßen Zweck ausgegeben werden, spätestens bis Ende des übernächsten Jahres nach dem Zufluss. Wer die Frist reißt, riskiert den Gemeinnützigkeitsstatus. Rücklagen bleiben erlaubt, wenn sie einem konkreten Zweck dienen: Betriebsmittelrücklagen für laufende Kosten, Projektrücklagen für geplante Vorhaben oder Wiederbeschaffungsrücklagen für größere Anschaffungen.

Nicht-gemeinnützige Vereine unterliegen dieser Bindung nicht. Sie können Guthaben nach eigenem Ermessen ansparen. Auch hier empfiehlt es sich, in der Satzung zu regeln, für welche Zwecke Rücklagen gebildet werden dürfen.

Häufige Fragen rund um das Vereinskonto

Welches Vereinskonto ist das beste?

Laut unserem Test sind die besten 4 Vereinskonten: das FYRST FYRST Base, das Skatbank TrumpfKonto Vereine, das GLS Konto gGeschaeft und das PSD VereinsKonto.

GirokontoBewertung
FYRST FYRST Base4.0 ★★★★☆
Skatbank TrumpfKonto Vereine3.5 ★★★☆☆
GLS Konto gGeschaeft3.5 ★★★☆☆
PSD VereinsKonto3.5 ★★★☆☆

Kann ich mit dem Vereinskonto Bargeld einzahlen und abheben?

Abheben ist bei allen vier verglichenen Konten möglich, Einzahlen nicht überall. FYRST Base unterstützt Bargeldeinzahlungen explizit. Das Skatbank TrumpfKonto erlaubt kostenlose Abhebungen an 13.800 VR-Geldautomaten, bietet aber keine Bargeldeinzahlung. Prüfe vor der Kontoeröffnung, ob Bargeldeinzahlungen für deinen Verein relevant sind.

Wie funktioniert die Konto-Vollmacht für ein Vereinskonto?

Der Vorstand legt per Beschluss fest, welche Personen das Konto führen und Überweisungen tätigen dürfen. In der Regel gilt das für den Kassenwart und weitere vom Vorstand benannte Personen. Die Bank richtet die Vollmacht nach Vorlage des Beschlussprotokolls und der Identifikation der Bevollmächtigten ein.

Gibt es kostenlose Vereinskonten?

Für eingetragene Vereine gibt es kostenlose Vereinskonten, zum Beispiel das Skatbank TrumpfKonto für e.V. Nicht-eingetragene Vereine zahlen bei den meisten Anbietern eine monatliche Grundgebühr ab 7,50 Euro.

Gibt es Vereinskonten ohne SCHUFA?

Nein, Banken führen bei der Eröffnung eines Vereinskontos in der Regel eine SCHUFA-Prüfung durch. Anbieter ohne SCHUFA-Abfrage sind unter den gängigen Vereinskonten nicht zu finden.

Kann ich ein Vereinskonto online eröffnen?

Viele Banken bieten die Eröffnung per Video-Ident-Verfahren an, darunter FYRST. Du lädst die Unterlagen digital hoch und legitimierst alle bevollmächtigten Personen per Video-Anruf. Einige Genossenschaftsbanken und Sparkassen verlangen noch einen persönlichen Termin in der Filiale.

Wie unterscheidet sich ein Vereinskonto von einem Gemeinschaftskonto?

Ein Vereinskonto gehört dem Verein als Organisation und unterliegt den Regeln der Vereinssatzung sowie des Vereinsrechts. Ein Gemeinschaftskonto gehört zwei gleichberechtigten Privatpersonen, die es gemeinsam führen, entweder als Und-Konto oder als Oder-Konto. Kontoinhaber, Rechtsgrundlage und Haftung unterscheiden sich grundlegend.

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