Mit unserem Zinsrechner berechnest du, wie viel Zinsen dein Kapital über einen bestimmten Zeitraum erzielt und welches Endkapital dabei herauskommt. Gib Anfangskapital, Zinssatz und Laufzeit ein: der Rechner zeigt dir sofort deinen Zinsertrag und das Endkapital. Nützlich für Tagesgeld, Festgeld, Anleihen oder jeden anderen zinsbringenden Betrag.
Zinsen berechnen
Der Zinsrechner berechnet Zinsen, Endkapital und Zinsertrag für einfache Zinsmodelle.
Wird der Ertrag regelmäßig reinvestiert, ist der Zinseszinsrechner genauer. Steuern und unterjährige Zinsgutschriften fehlen hier.
Trage deine Werte ein und starte die Berechnung.
Was berechnet der Zinsrechner?
Der Zinsrechner zeigt dir, wie hoch der Zinsertrag für einen bestimmten Betrag, Zinssatz und Zeitraum ausfällt.
Welche Eingaben braucht der Zinsrechner?
Für eine sinnvolle Berechnung brauchst du Anfangskapital, Zinssatz und Zeitraum. Der Rechner setzt diese Angaben in eine strukturierte Rechenlogik um und zeigt dir direkt das Ergebnis.
Wenn du realistische Vergleichswerte eingibst, wird die Schätzung deutlich belastbarer. Für Szenarien lohnt es sich, mit mehreren Varianten zu rechnen und die Ergebnisse direkt nebeneinander zu halten.
Wie rechnet der Zinsrechner?
Im Standardmodell gilt: Zinsen = Kapital × Zinssatz × Laufzeit. Zusätzlich wird das Endkapital aus Anfangskapital plus Zinsertrag ausgewiesen.
Welche Faktoren beeinflussen das Ergebnis im Zinsrechner?
Diese Werte verschieben das Ergebnis am stärksten. Wenn du nur wenige Eingaben anpassen willst, solltest du mit diesen Faktoren beginnen.
- Kapital
- Zinssatz
- Laufzeit
Wann ist der Zinsrechner sinnvoll?
Der Rechner ist sinnvoll für Tagesgeld, Festgeld, Forderungen oder einfache Finanzierungen ohne laufende Zusatzraten.
Welche Grenzen hat der Zinsrechner?
Wird der Ertrag regelmäßig reinvestiert, ist der Zinseszinsrechner genauer. Steuern und unterjährige Zinsgutschriften fehlen hier.
Worauf solltest du beim Zinsrechner besonders achten?
Wann reicht die einfache Zinsrechnung aus?
Vor allem bei kurzen Zeiträumen oder wenn die Zinsen nicht erneut angelegt werden. Dann ist das lineare Modell oft völlig ausreichend und leichter verständlich als eine Zinseszinsrechnung.
Wann solltest du besser mit Zinseszins rechnen?
Immer dann, wenn Erträge regelmäßig im Produkt verbleiben oder wieder angelegt werden. Dann würde die einfache Rechnung den Ertrag eher unterschätzen.
Welche Fragen sind beim Zinsrechner am häufigsten?
Wie genau ist der Zinsrechner?
Wird der Ertrag regelmäßig reinvestiert, ist der Zinseszinsrechner genauer. Steuern und unterjährige Zinsgutschriften fehlen hier.
Welche Eingaben sind beim Zinsrechner am wichtigsten?
Die wichtigsten Stellschrauben sind Kapital, Zinssatz, Laufzeit. Schon kleine Änderungen bei diesen Werten können das Ergebnis spürbar verschieben.
Wann lohnt sich der Zinsrechner besonders?
Der Rechner ist sinnvoll für Tagesgeld, Festgeld, Forderungen oder einfache Finanzierungen ohne laufende Zusatzraten.
Ist der Zinsrechner auch für Forderungen und Mahnzinsen geeignet?
Für einfache Überschläge ja. Sobald gesetzliche Sonderregeln, Teilzahlungen oder wechselnde Zinssätze dazukommen, ist ein spezieller Verzugszinsrechner meist besser.
Welche Rechner passen thematisch dazu?
Diese Rechner greifen eng verwandte Fragen auf und helfen dir dabei, Folgeberechnungen direkt im selben Themenfeld anzuschließen.
Wie funktioniert der Zinsrechner?
Trag deine Werte in die Felder ein und der Rechner aktualisiert das Ergebnis sofort. Hier erklärt, was hinter jedem Eingabefeld steckt.
Anfangskapital
Das Anfangskapital ist der Betrag, den du anlegen oder verzinsen lassen möchtest. Beim Tagesgeld oder Festgeld ist das der Betrag, den du auf das Konto einzahlst. Je höher das Anfangskapital, desto mehr Zinsen fallen in absoluten Euro an, auch wenn der Zinssatz gleich bleibt.
Zinssatz (p.a.)
Der Zinssatz gibt an, wie viel Prozent deines Kapitals pro Jahr als Zinsen gutgeschrieben werden. P.a. steht für per annum, also pro Jahr. Für Tagesgeldkonten liegen aktuelle Zinssätze je nach Anbieter zwischen 1,5 und 3,5 Prozent, für Festgeld zwischen 2 und 4 Prozent abhängig von der Laufzeit. Den Zinssatz findest du im jeweiligen Produktangebot der Bank.
Laufzeit
Die Laufzeit ist der Zeitraum, über den dein Kapital verzinst wird. Du kannst zwischen Monaten und Jahren wählen. Bei Tagesgeld ist die Laufzeit theoretisch unbegrenzt, in der Praxis wird täglich oder monatlich verzinst. Bei Festgeld ist die Laufzeit fest vereinbart: typische Laufzeiten sind 3, 6, 12 oder 24 Monate.
Zinsperiode
Die Zinsperiode gibt an, wie oft Zinsen gutgeschrieben werden: täglich, monatlich, vierteljährlich oder jährlich. Bei jährlicher Gutschrift wird der volle Jahreszins einmal pro Jahr auf das Konto gebucht. Bei monatlicher Gutschrift wird 1/12 des Jahreszinses jeden Monat hinzugefügt und kann selbst weiter verzinst werden. Bei langen Laufzeiten macht das einen kleinen, aber messbaren Unterschied.
Zinsformel: So wird gerechnet
Hinter dem Zinsrechner steckt die klassische Zinsformel. Für einfache Zinsen (Zinsen werden nicht reinvestiert) gilt:
Z = K × p ÷ 100 × t
- Z = Zinsen in Euro
- K = Anfangskapital in Euro
- p = Zinssatz in Prozent pro Jahr
- t = Laufzeit in Jahren
Das Endkapital ergibt sich dann aus:
Kn = K + Z = K × (1 + p ÷ 100 × t)
Sobald du eine Zinsperiode kürzer als ein Jahr wählst (monatlich, täglich) und die Zinsen reinvestiert werden, gilt die Zinseszinsformel:
Kn = K × (1 + p ÷ (100 × m))m × t
- m = Anzahl der Zinsperioden pro Jahr (12 bei monatlich, 365 bei täglich)
- t = Laufzeit in Jahren
Der Unterschied zwischen einfachem Zins und Zinseszins ist bei kurzen Laufzeiten gering, wird bei langen Laufzeiten aber relevant. Unser Rechner berücksichtigt die gewählte Zinsperiode automatisch.
Zinsrechner Beispiele: aktuelle Zinssätze
Die folgenden Beispiele zeigen, wie viel Zinsen 10.000 Euro bei verschiedenen Zinssätzen und Laufzeiten einbringen. Alle Angaben vor Abzug der Abgeltungssteuer:
| Anfangskapital | Zinssatz p.a. | Laufzeit | Zinsertrag | Endkapital |
|---|---|---|---|---|
| 10.000 Euro | 2,0 % | 1 Jahr | 200 Euro | 10.200 Euro |
| 10.000 Euro | 3,0 % | 1 Jahr | 300 Euro | 10.300 Euro |
| 10.000 Euro | 3,5 % | 2 Jahre | 714 Euro | 10.714 Euro |
| 10.000 Euro | 3,5 % | 3 Jahre | 1.093 Euro | 11.093 Euro |
| 50.000 Euro | 3,0 % | 1 Jahr | 1.500 Euro | 51.500 Euro |
| 50.000 Euro | 3,5 % | 2 Jahre | 3.571 Euro | 53.571 Euro |
Diese Werte basieren auf einfachen Zinsen ohne Reinvestition. Mit monatlicher Verzinsung und Zinseszins liegen die Endkapitalwerte minimal höher. Bei 3,5 % und 2 Jahren beträgt der Unterschied rund 6 Euro auf 10.000 Euro Anfangskapital.
Einfache Zinsen vs. Zinseszins: Was ist der Unterschied?
Die meisten Tagesgeld- und Festgeldkonten gutschreiben Zinsen jährlich oder am Laufzeitende. Werden diese Zinsen nicht abgehoben, sondern verbleiben auf dem Konto, entstehen im nächsten Jahr Zinsen auf die Zinsen: das ist der Zinseszinseffekt.
Ein konkretes Beispiel mit 10.000 Euro bei 3 % uber 5 Jahre:
| Variante | Endkapital nach 5 Jahren | Davon Zinsen |
|---|---|---|
| Einfache Zinsen (jährlich abgehoben) | 11.500 Euro | 1.500 Euro |
| Zinseszins (Zinsen bleiben auf dem Konto) | 11.593 Euro | 1.593 Euro |
Der Unterschied bei 5 Jahren und 3 % beträgt rund 93 Euro. Bei 20 Jahren und 3 % auf 10.000 Euro wachsen einfache Zinsen auf 16.000 Euro, Zinseszins auf 18.061 Euro: ein Unterschied von 2.061 Euro. Je langer die Laufzeit und je hoher der Zinssatz, desto bedeutsamer wird der Zinseszinseffekt.
Fur einen direkten Vergleich und Langfristszenarien mit monatlicher Sparrate nutze unseren Zinseszinsrechner.
Zinsen versteuern: Was du wissen musst
Zinseinnahmen gelten als Kapitalertrage und unterliegen in Deutschland der Abgeltungssteuer. Der Steuersatz betragt 25 Prozent plus 5,5 Prozent Solidaritätszuschlag, insgesamt 26,375 Prozent. Bei Kirchensteuerpflicht erhöht sich die Gesamtbelastung auf 27,82 Prozent (Bayern, Baden-Württemberg) bzw. 27,99 Prozent (übrige Bundesländer).
Sparer-Pauschbetrag: Kapitalerträge bis zu 1.000 Euro pro Jahr (Einzelpersonen) bzw. 2.000 Euro (zusammenveranlagte Ehepaare) bleiben steuerfrei. Dafür musst du bei deiner Bank einen Freistellungsauftrag stellen. Ohne Freistellungsauftrag wird die Abgeltungssteuer automatisch einbehalten, auch wenn deine Erträge unterhalb der Grenze liegen.
Was das konkret bedeutet: Erzielst du auf 20.000 Euro Festgeld bei 3,5 % Zinsen 700 Euro Ertrag und hast einen Freistellungsauftrag über 1.000 Euro gestellt, bleiben alle 700 Euro steuerfrei. Überschreitest du die Grenze, wird der übersteigende Betrag mit 26,375 % versteuert.
Der Zinsrechner zeigt Bruttowerte vor Steuern. Für eine steuerbereinigte Schätzung gib einfach die Nettorendite ein: bei 3,5 % Brutto und 26,375 % Steuer ergibt das eine Nettorendite von ca. 2,58 %.
Häufige Fragen zum Zinsrechner
Was ist der Unterschied zwischen Zinssatz und Zinsertrag?
Der Zinssatz ist der prozentuale Satz, den die Bank für das angelegte Kapital zahlt, zum Beispiel 3 Prozent p.a. Der Zinsertrag ist der konkrete Betrag in Euro, der sich aus Anfangskapital, Zinssatz und Laufzeit ergibt. Bei 10.000 Euro Anfangskapital und 3 Prozent Zinssatz über ein Jahr beträgt der Zinsertrag 300 Euro.
Wie oft werden Zinsen bei Tagesgeld gutgeschrieben?
Bei den meisten deutschen Tagesgeldkonten werden Zinsen monatlich oder jährlich gutgeschrieben. Einige Anbieter gutschreiben täglich, was bei Reinvestition den Zinseszinseffekt leicht verstärkt. Die genaue Zinsperiode findest du in den Produktbedingungen des jeweiligen Anbieters. Für einen aktuellen Vergleich der Tagesgeldkonten mit den besten Zinssätzen schau in unsere Tagesgeld-Übersicht.
Was bedeutet p.a. beim Zinssatz?
P.a. steht für per annum, also pro Jahr. Ein Zinssatz von 3 % p.a. bedeutet, dass dein Kapital um 3 % pro Kalenderjahr wächst. Bei einer Laufzeit von 6 Monaten erhältst du entsprechend die Hälfte des Jahreszinses, also 1,5 % auf dein Kapital.
Kann ich den Zinsrechner für Festgeld nutzen?
Ja, der Zinsrechner eignet sich direkt für die Berechnung von Festgeldzinsen. Gib das angelegte Kapital, den Festgeldzinssatz und die Laufzeit (in Monaten oder Jahren) ein. Der Rechner zeigt dir sofort, wie viel Zinsen du erhältst und welches Endkapital nach Ablauf der Laufzeit bereitsteht. Für einen Vergleich verschiedener Festgeldangebote nutze unsere Übersicht zum Festgeld anlegen.
Berücksichtigt der Rechner die Inflation?
Nein, der Rechner zeigt nominale Werte vor Inflation. Die Kaufkraft des Endkapitals kann durch Inflation geringer sein als der reine Eurobetrag vermuten lässt. Bei einer Inflationsrate von 2 % und einem Zinssatz von 2 % gleichen sich Nominalertrag und Kaufkraftverlust in etwa aus: die reale Rendite liegt nahe null. Um die reale Rendite zu berechnen, ziehe die Inflationsrate vom Zinssatz ab.
Was passiert mit den Zinsen, wenn ich sie nicht reinvestiere?
Werden Zinsen ausgezahlt und nicht wieder angelegt, entsteht kein Zinseszinseffekt. Das Kapital wächst dann linear: jedes Jahr fällt derselbe Zinsbetrag an, berechnet auf das unveränderliche Anfangskapital. Bei einem Anfangskapital von 10.000 Euro und 3 % Zinssatz erhältst du jedes Jahr 300 Euro, unabhängig davon, wie lange die Anlage schon läuft.
Wie viel Zinsen bekomme ich auf 10.000 Euro?
Das hängt von Zinssatz und Laufzeit ab. Bei einem Zinssatz von 3 % p.a. und einer Laufzeit von einem Jahr erhältst du 300 Euro Zinsertrag auf 10.000 Euro. Bei 3,5 % und zwei Jahren sind es rund 714 Euro (mit Zinseszins). Je höher der Zinssatz und je länger die Laufzeit, desto mehr Zinsen fallen an. Aktuelle Angebote mit den höchsten Zinsen findest du in unserem Tagesgeld-Zinsvergleich.
Wie berechne ich Zinsen manuell?
Die einfachste Methode: Anfangskapital × Zinssatz ÷ 100 ergibt den Jahreszins. Bei 10.000 Euro und 3 % sind das 10.000 × 3 ÷ 100 = 300 Euro pro Jahr. Für eine andere Laufzeit multiplizierst du mit dem Jahresbruchteil: für 6 Monate (0,5 Jahre) ergibt das 300 × 0,5 = 150 Euro. Der Zinsrechner nimmt dir diese Berechnung ab und gibt das Ergebnis sofort aus.