Mit unserem Rendite-Rechner berechnest du die tatsächliche Rendite eines Investments: Gib Startkapital, Endkapital und Anlagezeitraum ein – der Rechner zeigt dir sofort die annualisierte Jahresrendite (CAGR), die Gesamtrendite in Prozent und deinen absoluten Gewinn oder Verlust in Euro.
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Der Rendite-Rechner berechnet die Jahresrendite (CAGR), Gesamtrendite und den absoluten Gewinn aus Startkapital, Endkapital und Laufzeit.
Steuern, Gebühren und Zwischenauszahlungen sind nicht berücksichtigt. Bei schwankenden Anlagen zeigt die CAGR die geglättete Durchschnittsrendite, keine reale Kurskurve.
Trage deine Werte ein und starte die Berechnung.
Was berechnet der Rendite-Rechner?
Der Rendite-Rechner ermittelt aus Startkapital, Endkapital und Anlagezeitraum die annualisierte Rendite (CAGR), die Gesamtrendite in Prozent und den erzielten Gewinn in Euro.
Welche Eingaben braucht der Rendite-Rechner?
Für eine sinnvolle Berechnung brauchst du Startkapital (Einzahlung), Endkapital (aktueller Wert) und Zeitraum. Der Rechner setzt diese Angaben in eine strukturierte Rechenlogik um und zeigt dir direkt das Ergebnis.
Wenn du realistische Vergleichswerte eingibst, wird die Schätzung deutlich belastbarer. Für Szenarien lohnt es sich, mit mehreren Varianten zu rechnen und die Ergebnisse direkt nebeneinander zu halten.
Wie rechnet der Rendite-Rechner?
Die annualisierte Rendite ergibt sich aus der n-ten Wurzel des Verhältnisses Endkapital zu Startkapital minus 1. Die Gesamtrendite ist die prozentuale Veränderung zwischen Start- und Endkapital.
Welche Faktoren beeinflussen das Ergebnis im Rendite-Rechner?
Diese Werte verschieben das Ergebnis am stärksten. Wenn du nur wenige Eingaben anpassen willst, solltest du mit diesen Faktoren beginnen.
- Startkapital
- Endkapital
- Anlagezeitraum
Wann ist der Rendite-Rechner sinnvoll?
Der Rechner ist sinnvoll, um die tatsächliche Rendite eines Investments, ETF-Portfolios oder Sparvertrags im Nachhinein zu berechnen und mit Vergleichsrenditen zu benchmarken.
Welche Grenzen hat der Rendite-Rechner?
Steuern, Gebühren und Zwischenauszahlungen sind nicht berücksichtigt. Bei schwankenden Anlagen zeigt die CAGR die geglättete Durchschnittsrendite, keine reale Kurskurve.
Worauf solltest du beim Rendite-Rechner besonders achten?
Was ist der Unterschied zwischen Jahresrendite und Gesamtrendite?
Die Gesamtrendite zeigt, wie viel Prozent das Kapital über den gesamten Zeitraum gewachsen ist. Die Jahresrendite (CAGR) rechnet das auf einen gleichmäßigen Jahreszins um, damit verschiedene Anlagen mit unterschiedlichen Laufzeiten vergleichbar werden.
Wann sollte ich die Jahresrendite statt der Gesamtrendite nutzen?
Immer dann, wenn du Investments mit unterschiedlichen Laufzeiten vergleichst. Eine Gesamtrendite von 50 % in 5 Jahren ist besser als 50 % in 10 Jahren – die CAGR macht diesen Unterschied sofort sichtbar.
Welche Fragen sind beim Rendite-Rechner am häufigsten?
Wie genau ist der Rendite-Rechner?
Steuern, Gebühren und Zwischenauszahlungen sind nicht berücksichtigt. Bei schwankenden Anlagen zeigt die CAGR die geglättete Durchschnittsrendite, keine reale Kurskurve.
Welche Eingaben sind beim Rendite-Rechner am wichtigsten?
Die wichtigsten Stellschrauben sind Startkapital, Endkapital, Anlagezeitraum. Schon kleine Änderungen bei diesen Werten können das Ergebnis spürbar verschieben.
Wann lohnt sich der Rendite-Rechner besonders?
Der Rechner ist sinnvoll, um die tatsächliche Rendite eines Investments, ETF-Portfolios oder Sparvertrags im Nachhinein zu berechnen und mit Vergleichsrenditen zu benchmarken.
Was bedeutet CAGR?
CAGR steht für Compound Annual Growth Rate – also die durchschnittliche jährliche Wachstumsrate. Sie gibt an, mit welchem gleichmäßigen Jahreszins das Startkapital zum Endkapital gewachsen wäre. Ein CAGR von 7 % bedeutet: Das Kapital hätte sich so entwickelt, als hätte es jedes Jahr exakt 7 % zugelegt.
Kann ich mit dem Rechner auch die Rendite eines ETF-Sparplans berechnen?
Ja, solange du regelmäßige Einzahlungen vernachlässigst oder den mittleren investierten Betrag als Startkapital nimmst. Für Sparpläne mit monatlichen Einzahlungen ist der Zinseszinsrechner geeigneter, da er Zwischeneinzahlungen abbildet.
Welche Rechner passen thematisch dazu?
Diese Rechner greifen eng verwandte Fragen auf und helfen dir dabei, Folgeberechnungen direkt im selben Themenfeld anzuschließen.
Wie funktioniert der Rendite-Rechner?
Trag deine drei Eingabewerte ein und das Ergebnis aktualisiert sich sofort. Hier erklärt, was hinter jedem Feld steckt.
Der Betrag, den du ursprünglich investiert hast – zum Beispiel der Kaufpreis deines ETF-Portfolios, die Einmalzahlung in einen Sparvertrag oder deine Gesamteinlage in eine Anleihe. Bei Sparplänen mit mehreren Einzahlungen kannst du die Summe aller Einzahlungen als Startkapital eingeben, um die erzielte Gesamtrendite zu sehen.
Der heutige Wert deiner Anlage – also der aktuelle Depotwert, der Rückkaufswert eines Sparvertrags oder der Auszahlungsbetrag. Wenn du eine Anlage schon verkauft hast, trägst du hier den tatsächlichen Erlös ein.
Wie viele Jahre lag das Geld angelegt? Der Rechner erwartet eine Dezimalzahl, also z. B. 2,5 für zweieinhalb Jahre. Zeit ist beim Rendite-Vergleich entscheidend: 50 % Gesamtrendite in 5 Jahren ist deutlich besser als 50 % in 15 Jahren – die Jahresrendite macht das sofort sichtbar.
Was ist die Rendite und wie wird sie berechnet?
Rendite beschreibt den Ertrag einer Kapitalanlage im Verhältnis zum eingesetzten Kapital, ausgedrückt in Prozent. Dabei gibt es zwei wichtige Varianten:
Die Gesamtrendite (auch: Simple Return) zeigt, wie viel Prozent dein Kapital im gesamten Anlagezeitraum gewachsen ist:
Gesamtrendite (%) = ((Endkapital ÷ Startkapital) – 1) × 100
Beispiel: Du investierst 10.000 € und erhältst nach 5 Jahren 14.000 € zurück. Die Gesamtrendite beträgt ((14.000 ÷ 10.000) – 1) × 100 = 40 %.
Die annualisierte Rendite – auch CAGR (Compound Annual Growth Rate) – rechnet die Gesamtrendite auf einen gleichmäßigen Jahreszins um:
CAGR = (Endkapital ÷ Startkapital)1/n – 1
Wobei n die Anzahl der Jahre ist. Im obigen Beispiel: (14.000 ÷ 10.000)1/5 – 1 = ca. 6,96 % p.a.
Das bedeutet: Hätte das Investment jedes Jahr exakt denselben Zinssatz erzielt, wären es 6,96 % pro Jahr gewesen – auch wenn die tatsächliche Entwicklung in den einzelnen Jahren stark schwankte.
Rendite-Beispiele aus der Praxis
Ein Überblick typischer Szenarien, die du im Rendite-Rechner nachvollziehen kannst:
| Szenario | Startkapital | Endkapital | Laufzeit | CAGR | Gesamtrendite |
|---|---|---|---|---|---|
| ETF-Sparplan (MSCI World, historisch) | 10.000 € | 19.671 € | 10 Jahre | 7,0 % p.a. | 96,7 % |
| Tagesgeldkonto | 10.000 € | 11.593 € | 5 Jahre | 3,0 % p.a. | 15,9 % |
| Einzelaktie mit Verlust | 5.000 € | 3.800 € | 3 Jahre | –8,6 % p.a. | –24,0 % |
| Festgeld 4 Jahre | 20.000 € | 23.298 € | 4 Jahre | 3,9 % p.a. | 16,5 % |
| Immobilien-Investment | 50.000 € | 120.000 € | 15 Jahre | 5,9 % p.a. | 140,0 % |
Warum die Jahresrendite entscheidender ist als die Gesamtrendite
Die Gesamtrendite ist intuitiv greifbar: 40 % Gewinn klingt gut. Aber ohne den Zeitraum zu kennen, ist die Zahl wenig aussagekräftig. Ein Vergleich macht das deutlich:
- Investment A: 40 % Gesamtrendite in 5 Jahren = 6,96 % CAGR
- Investment B: 40 % Gesamtrendite in 15 Jahren = 2,27 % CAGR
Investment A ist mit fast dem dreifachen Jahreszins deutlich besser – obwohl die Gesamtrendite identisch ist. Wer Geldanlagen seriös vergleicht, schaut immer auf die annualisierte Rendite.
Was ist ein guter Rendite-Wert?
Das hängt von der Anlageklasse und dem eingegangenen Risiko ab. Grobe Orientierungswerte für 2025:
| Anlageklasse | Typische CAGR | Risiko |
|---|---|---|
| Tagesgeld / Geldmarkt-ETF | 2,0–3,5 % | Sehr gering |
| Festgeld (1–5 Jahre) | 2,5–4,0 % | Gering |
| Staatsanleihen (DE/EU) | 2,0–3,5 % | Gering |
| Anleihen-ETF (weltweit) | 2,5–4,5 % | Gering bis mittel |
| Aktien-ETF (MSCI World, historisch) | 7–9 % | Mittel bis hoch |
| Einzelaktien | sehr variabel, –100 % bis +30 %+ | Hoch |
| Immobilien (direkt) | 3–8 % (je nach Lage und Hebelwirkung) | Mittel |
Als grobe Faustregel gilt: Eine Rendite unter der Inflationsrate (aktuell ca. 2–3 % in Deutschland) bedeutet realen Kaufkraftverlust, auch wenn nominell Gewinne entstehen.
Rendite nach Steuern und Kosten
Der Rendite-Rechner zeigt Brutto-Werte. In der Praxis mindert der Fiskus die Rendite erheblich:
Abgeltungssteuer: Auf Kapitalerträge fallen 25 % Abgeltungssteuer an, plus 5,5 % Solidaritätszuschlag – insgesamt 26,375 % Gesamtbelastung (ohne Kirchensteuer). Bei 7 % Bruttorendite verbleiben nach Steuer etwa 5,15 % netto.
Sparer-Pauschbetrag: Kapitalerträge bis 1.000 € pro Jahr (2.000 € für Ehepaare) sind steuerfrei. Mit Freistellungsauftrag bei deiner Bank nutzt du diesen Freibetrag automatisch.
Fondskosten (TER): Bei ETFs und Fonds zieht der Anbieter jährlich eine Verwaltungsgebühr (Total Expense Ratio) ab. Bei günstigen ETFs liegen diese bei 0,07–0,20 % p.a. – ein kleiner, aber dauerhafter Rendite-Abzug.
Für eine realistische Netto-Rendite empfiehlt sich folgende Näherungsrechnung: Bruttorendite × 0,736 – TER. Bei 7 % Bruttorendite und 0,15 % TER wären das ca. 5,0 % Netto-CAGR.
Häufige Fragen zur Rendite-Berechnung
Zinsen sind vertraglich festgelegt – etwa beim Festgeld oder Sparbrief. Rendite ist ein allgemeinerer Begriff, der den Gesamtertrag einer Kapitalanlage beschreibt, also auch Kursgewinne, Dividenden und Ausschüttungen umfasst. Bei Aktien und ETFs spricht man deshalb von Rendite, nicht von Zinsen.
Ja. Wenn das Endkapital kleiner als das Startkapital ist, zeigt der Rechner eine negative CAGR und Gesamtrendite. Das ist nützlich, um Verluste bei Aktien, geschlossenen Fonds oder anderen Anlagen zu quantifizieren.
Die CAGR setzt nur zwei Zeitpunkte voraus: Startkapital und Endkapital. Der IRR (Internal Rate of Return) berücksichtigt zusätzlich Zwischenzahlungen zu verschiedenen Zeitpunkten. Bei Sparplänen mit regelmäßigen Einzahlungen ist der IRR die präzisere Kennzahl; für Einmalinvestments sind CAGR und IRR identisch.
Für Sparpläne liefert unser Zinseszinsrechner präzisere Ergebnisse, da er monatliche Einzahlungen in die Berechnung einbezieht. Alternativ kannst du näherungsweise die Summe aller Einzahlungen als Startkapital und den aktuellen Depotwert als Endkapital eingeben – der CAGR-Wert ist dann eine gute Annäherung.
P.a. steht für per annum, also pro Jahr. Eine Rendite von 7 % p.a. bedeutet, dass das Kapital im Jahresdurchschnitt um 7 % gewachsen ist. Der Zusatz ist wichtig, weil Renditen ohne Zeitangabe wertlos sind: 7 % über 1 Jahr ist sehr anders als 7 % über 10 Jahre.
Wenn du Dividenden reinvestiert hast, sind sie bereits im Endkapital enthalten – du musst nichts extra rechnen. Wenn Dividenden ausgeschüttet und nicht reinvestiert wurden, addiere die erhaltenen Gesamtdividenden zum Endkapital, bevor du den Rechner nutzt. Andernfalls wird die tatsächliche Rendite unterschätzt.
Nein. Höhere Renditen gehen fast immer mit höherem Risiko einher. Ein direkter Vergleich zwischen einem Tagesgeldkonto (3 % p.a.) und einem Aktienfonds (9 % p.a.) muss das Risikoprofil berücksichtigen: Schwankungen, mögliche Verlustjahre und die persönliche Risikotoleranz sind ebenso relevant wie die nackten Renditezahlen.