ING vs N26 | Girokonten im Vergleich | 2026

- Kostenlose Kontoführung (mit Bedingungen)
- Apple Pay & Google Pay
- Kostenlose Debitkarte

- Weltweit kostenlos Bargeld abheben
- Apple Pay & Google Pay
- Kostenlose Debitkarte
Kurz gefasst: ING oder N26?
ING kommt im Vergleich auf 76 von möglichen Punkten und 4,1 Sterne, N26 Standard bleibt bei 64 Punkten und 3,5 Sternen. Bei ING ist die Kontoführung kostenlos, wenn monatlich mindestens 1.000 Euro eingehen oder du unter 28 bist, sonst werden 4,90 Euro fällig. N26 verlangt dafür gar keine Bedingung, die Kontoführung bleibt immer bei 0 Euro.
Bei Fremdwährungszahlungen dreht sich das Bild: ING berechnet 2,20 Prozent, N26 rechnet zum Mastercard-Referenzwechselkurs ohne Aufschlag. Dafür bietet ING eine optionale Girocard, Telefon-Support und ein kostenloses Depot, alles Dinge, die es bei N26 nicht gibt. Auch beim Tagesgeldkonto liegt ING vorn, mit 3,20 Prozent für vier Monate und danach 1,75 Prozent gegenüber 0,25 Prozent bei N26.
Wer Girocard, Telefon-Support und ein Depot will und die Geldeingangsgrenze erreicht, ist bei ING besser aufgehoben. Wer bedingungslos kostenlos bankt und viel im Nicht-Euro-Ausland zahlt, findet bei N26 die günstigere Lösung.
ING und N26 unterscheiden sich bei 16 von 43 auswertbaren Merkmalen, bei 27 sind sie gleich (13 Merkmale ohne eindeutigen Wert übersprungen).
N26 ist günstiger bei Kosten Fremdwährungszahlung: 0 % (ING: 2,20 %)
| Konto | Kosten Fremdwährungszahlung |
|---|---|
| | 2,20 % |
| | 0 % (Mastercard-Referenzwechselkurs) |
Zahlst du außerhalb der Eurozone mit Karte, verlangt ING 2,20 Prozent Auslandseinsatzentgelt zusätzlich zum eigentlichen Umsatz. N26 rechnet stattdessen zum Mastercard-Referenzwechselkurs ab, ganz ohne Aufschlag auf den Betrag. Bei 3.000 Euro Kartenumsatz im Jahr macht das bei ING 66 Euro aus, die bei N26 komplett wegfallen, egal wie oft du im Ausland zahlst.
ING bietet mehr bei Einlagensicherung: 100.000 € (N26: 100 €)
| Konto | Einlagensicherung |
|---|---|
| | 100.000 |
| | 100.000 € |
Bargeld abheben (Ausland): ING und N26 unterscheiden sich hier
| Konto | Bargeld abheben (Ausland) |
|---|---|
| | Mit VISA Debitkarte im Euroraum ab 50 € kostenlos; außerhalb Euro-Raum faellt 2,20 % Auslandseinsatzentgelt an (zzgl. ggf. Automatenbetreiberentgelt). |
| | Außerhalb der Eurozone 1,7 % des Umsatzes je Abhebung |
Bargeld abheben (Inland): ING und N26 unterscheiden sich hier deutlich
| Konto | Bargeld abheben (Inland) |
|---|---|
| | Mit VISA Debitkarte an 97 % der Geldautomaten in Deutschland kostenlos (ab 50 € Abhebebetrag). |
| | 2 Gratisabhebungen in Euro pro Kalendermonat, danach 2 EUR je Abhebung |
ING bietet girocard, N26 nicht
| Konto | girocard |
|---|---|
| | Ja |
| | Nein |
ING bietet Telefon-Banking, N26 nicht
| Konto | Telefon-Banking |
|---|---|
| | Ja |
| | Nein |
ING bietet Telefon-Support, N26 nicht
| Konto | Telefon-Support |
|---|---|
| | Ja |
| | Nein |
ING ist günstiger bei Kosten Debitkarte pro Monat: 0 € (N26: 10 €)
| Konto | Kosten Debitkarte pro Monat |
|---|---|
| | 0 € |
| | 10 EUR einmalig |
ING bietet Kostenloses Depot, N26 nicht
| Konto | Kostenloses Depot |
|---|---|
| | Ja |
| | Nein |
ING legt ein kostenloses Depot zum Girokonto dazu, wer nebenbei mit Wertpapieren handeln will, spart sich damit ein zusätzliches Konto bei einem anderen Anbieter. N26 Standard bietet gar kein Depot an. Wer aktuell nicht investiert, merkt den Unterschied nicht, für Anleger ist es ein klarer Pluspunkt für ING.
Bargeld einzahlen: ING mit Gebühr, N26 nur unter Bedingungen kostenlos
| Konto | Bargeld einzahlen |
|---|---|
| | kostenfrei an 60 ING Einzahlungsautomaten, Alternativ in Filialen der ReiseBank (Einzahlungsbetrag: mind. 1.000 € und max. 25.000 €, keine Münzen): 7,50 € je 5.000 €) |
| | 1,5 % des Einzahlungsbetrags via CASH26; CASH26-Abhebungen kostenlos |
Dispolimit: ING und N26 unterscheiden sich hier deutlich
| Konto | Dispolimit |
|---|---|
| | Flexibel verhandelbar |
| | bis zu 10.000 € |
ING bietet mehr bei Zinsen Tagesgeldkonto: 3,20 % (N26: 0,25 %)
| Konto | Zinsen Tagesgeldkonto |
|---|---|
| | 3,20 % p.a. für 4 Monate, danach 0,75 % p.a. (variabel) |
| | 0,25 % p.a. |
Auf dem Tagesgeldkonto zahlt ING in den ersten vier Monaten 3,20 Prozent, danach 1,75 Prozent. N26 kommt dauerhaft nur auf 0,25 Prozent. Bei größeren Rücklagen macht dieser Unterschied über ein Jahr spürbar etwas aus, bei kleinen Beträgen fällt er kaum ins Gewicht.
Debitkarte-Anbieter: ING und N26 unterscheiden sich hier deutlich
| Konto | Debitkarte-Anbieter |
|---|---|
| | Visa |
| | Mastercard |
Bedingungen zur Kontoführungsgebühr: ING und N26 unterscheiden sich
| Konto | Bedingungen zur Kontoführungsgebühr |
|---|---|
| | Kostenlos bei mindestens 1.000 € Geldeingang/Monat oder unter 28 Jahren, sonst 4,90 € pro Monat. |
| | Keine monatliche Kontoführungsgebühr |
ING ist günstiger bei Dispozinsen: 9,14 % (N26: 13,40 %)
| Konto | Dispozinsen |
|---|---|
| | 9,14 % p.a. (variabel) |
| | 13,4 % p.a. (fester Sollzinssatz) |
Details zur Einlagensicherung: ING und N26 unterscheiden sich hier
| Konto | Details zur Einlagensicherung |
|---|---|
| | Einlagen sind bis zu 15% des maßgeblichen haftenden Eigenkapitals der ausgebenden Bank abgesichert. |
| | Einlagen auf Giro- und Tagesgeldkonten sind bis 100.000 € über die deutsche Einlagensicherung geschützt. |
Was ING und N26 im Jahr wirklich kosten
Kontoführungsgebühren allein sagen wenig. Wir rechnen für vier feste Nutzerprofile durch, was ein Jahr mit jedem Konto kostet: Grundgebühr, Bargeld, Fremdwährung und Dispo, jeweils mit denselben Annahmen für beide Konten. Steht "nicht berechenbar", ist die Datenlage für dieses Profil nicht eindeutig genug, dann rechnen wir lieber nicht als falsch.
Jahreskosten im Vergleich: Girokonto vs. Standard
| Nutzerprofil | Girokonto | Standard |
|---|---|---|
| Alltagsnutzer | nicht berechenbar | 8,00 € |
| Vielreisender | 66,00 € | nicht berechenbar |
| Bargeldnutzer | nicht berechenbar | nicht berechenbar |
| Dispo-Nutzer | 4,01 € | 5,87 € |
Die Annahmen je Nutzerprofil sind identisch für beide Konten und weiter oben auf dieser Seite bzw. im Einzelmodul nachzulesen.
- Dispo-Nutzer: mit ING sparst du 1,86 € im Jahr.
Welche Annahmen hinter den vier Profilen stehen
Alltagsnutzer: Nutzt das Konto für den täglichen Zahlungsverkehr und hebt gelegentlich Bargeld im Inland ab. Kontoführung ganzjährig, 6 Bargeldabhebungen im Inland pro Jahr, je 100 Euro, keine Auslandsnutzung, kein Dispo.
Vielreisender: Bezahlt und hebt regelmäßig im Ausland Bargeld ab, auch außerhalb des Euroraums. Kontoführung ganzjährig, 6 Bargeldabhebungen im Ausland pro Jahr, je 200 Euro, 3.000 Euro Kartenumsatz in Fremdwährung pro Jahr (z. B. Reisen, Onlineshopping im Ausland).
Bargeldnutzer: Hebt und zahlt regelmäßig Bargeld ein, zum Beispiel für ein bargeldlastiges Gewerbe oder aus Gewohnheit. Kontoführung ganzjährig, 24 Bargeldabhebungen im Inland pro Jahr (ca. 2x im Monat), je 100 Euro, 6 Bargeldeinzahlungen pro Jahr, je 500 Euro.
Dispo-Nutzer: Überzieht das Konto zeitweise, etwa zum Monatsende. Kontoführung ganzjährig, durchschnittlich 800 Euro Dispo-Inanspruchnahme an 20 Tagen im Jahr.
Nicht enthalten sind Kartengebühren für Zusatzkarten, Sonderaktionen und Willkommensboni, weil sie nicht jedes Jahr anfallen.
27 Merkmale ohne Unterschied zwischen ING und N26
Regulatorisch vorgeschrieben (PSD2): 3D Secure, 2-Faktor-Authentifizierung. Mittlerweile Branchenstandard, unabhängig vom Anbieter: Google Pay, Online-Banking, Online-Kontoeröffnung, Android-App, iOS-App, Apple Pay.
Tabelle anzeigen
| Merkmal | ING | N26 |
|---|---|---|
| Legitimation per VideoIdent | Ja | Ja |
| Kreditkarte | Nein | Nein |
| Google Pay | Ja | Ja |
| Banking per App | Ja | Ja |
| Online-Banking | Ja | Ja |
| Echtzeitüberweisung senden | Ja | Ja |
| Live-Chat-Support | Ja | Ja |
| Kontoführungsgebühr | 0 € | 0 EUR |
| Online-Kontoeröffnung | Ja | Ja |
| 3D Secure | Ja | Ja |
| Android-App | Ja | Ja |
| iOS-App | Ja | Ja |
| Kreditkartentyp | debit | debit |
| SCHUFA-Prüfung erforderlich | Ja | Ja |
| Echtzeitüberweisung empfangen | Ja | Ja |
| 2-Faktor-Authentifizierung | Ja | Ja |
| Apple Pay | Ja | Ja |
| Filialen | 0 | 0 |
| Gemeinschaftskonto | Ja | Ja |
| Cashback | Nein | Nein |
| Legitimation per PostIdent | Ja | Ja |
| Legitimation in der Filiale | Nein | Nein |
| Kosten Zahlung in Heimwährung | 0 % | 0 % |
| Verwahrentgelt | Nein | Nein |
| Wechselservice | Ja | Ja |
| Zinsen aufs Girokonto | 0,0 % | 0,0 % |
| Debitkarte | Ja | Ja |
Was sich seit dem 25.07.2026 geändert hat
Wir sichern die Konditionen beider Konten monatlich und vergleichen sie mit dem heutigen Stand (27.09.2026). So siehst du, ob eine Bank gerade an der Preisschraube dreht oder ihre Bedingungen stabil hält.
ING
- Zinsen Tagesgeldkonto (zum 23.09.2026): 3,20 % p.a. für 4 Monate, danach 1,75 % p.a. → 3,20 % p.a. für 4 Monate, danach 0,75 % p.a. (variabel)
N26
Keine Änderung in den 56 geprüften Merkmalen zwischen dem 25.07.2026 und heute.
Wo die Datenlage keinen belastbaren Vergleich zulässt
Für 13 von 56 geprüften Merkmalen liefert die Datenbank für mindestens eines der beiden Konten keinen eindeutigen Wert. Ein Rateergebnis würde hier mehr vortäuschen, als die Datenlage hergibt, deshalb bleiben diese Punkte unbewertet: bei Kostenangaben: Kosten girocard pro Monat, Kosten Unterkonten, Willkommensbonus, Kosten Telefon-Banking, Kosten Kreditkarte pro Monat; bei Mengenangaben: Anzahl Unterkonten; bei Ja/Nein-Merkmalen: Tagesgeldkonto im Angebot, Unterkonten mit eigener IBAN; bei Freitext-Merkmalen: Bedingungen zum Willkommensbonus, Kreditkarte-Anbieter, Mehrsprachiger Support, Nachhaltigkeit, Altersspanne.
Was ist ING?

ING ist eine niederländische Direktbank, seit 1999 in Deutschland aktiv und mit über neun Millionen Kunden eine der größten Direktbanken in Deutschland. Das Girokonto ist gebührenfrei bei 1.000 Euro Geldeingang monatlich oder für Kunden unter 28 Jahren – sonst kostet es 4,90 Euro im Monat.
Was ist N26?

N26 ist eine deutsche Digitalbank, 2013 in Berlin gegründet, und bietet ausschließlich App-Banking ohne Filialen. Das N26 Flex ist ein flexibles Konto ohne Laufzeitbindung für 8,90 Euro im Monat mit Mastercard-Debitkarte und bis zu zehn Unterkonten.
Fazit
ING lohnt sich, wenn du mindestens 1.000 Euro Geldeingang im Monat hast oder unter 28 bist, denn dann bleibt die Kontoführung kostenlos. Als Vielreisender kommst du bei ING laut Kalkulation auf 66 Euro im Jahr, fast ausschließlich durch die 2,20 Prozent Fremdwährungsgebühr auf 3.000 Euro Kartenumsatz. Dazu bekommst du ein kostenloses Depot, Girocard und ein Tagesgeldkonto mit 3,20 Prozent für die ersten vier Monate.
N26 passt zu dir, wenn du die Geldeingangsgrenze von ING nicht erreichst oder einfach keine Bedingungen willst. Im Alltagsprofil landest du bei 8 Euro im Jahr, verursacht durch die Gebühr ab der dritten Bargeldabhebung im Monat. Bei Fremdwährungszahlungen sparst du gegenüber ING deutlich, weil N26 zum Mastercard-Referenzkurs ohne Aufschlag abrechnet. Als Dispo-Nutzer zahlst du bei N26 mit 5,87 Euro im Jahr etwas mehr als bei ING mit 4,01 Euro.
Erreichst du die Geldeingangsgrenze oder bist unter 28, nimm ING für Girocard, Telefon-Support und Depot. Willst du eine bedingungslos kostenlose Kontoführung und zahlst oft im Ausland, ist N26 die passendere Wahl.
FAQs über ING und N26
Worin unterscheiden sich ING und N26 am meisten?
Kosten Fremdwährungszahlung: 2,20 % bei ING, 0 % (Mastercard-Referenzwechselkurs) bei N26. Das ist ein Unterschied von 2,20 Prozentpunkten.
Wer ist beim Dispo günstiger, ING oder N26?
ING. Nach unserer Modellrechnung kostet es 4,01 € im Jahr, das andere Konto 5,87 €. Die Ersparnis liegt bei 1,86 €.
Was ist besser, ING oder N26?
ING: 4.1 von 5 Sternen.