Rabattrechner: Rabatt und Ersparnis berechnen

Mit unserem Rabattrechner berechnest du in Sekunden, wie viel ein Artikel nach Rabatt kostet, wie hoch deine Ersparnis in Euro ist und welcher Prozentsatz einem bestimmten Preisnachlass entspricht. Gib einfach Originalpreis und Rabatt ein — der Rechner zeigt sofort Endpreis, Ersparnisbetrag und Rabattsatz.

Hilfreiche Tools

Der Rabattrechner zeigt dir sofort Preisnachlass, Ersparnis und Endpreis.

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Mehrstufige Rabatte, Gutscheine, Versandkosten oder unterschiedliche Steuerlogik werden im Standardmodell nicht berücksichtigt.

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Was berechnet der Rabattrechner?

Der Rabattrechner berechnet aus Ausgangspreis und Rabatt den reduzierten Preis sowie die absolute Ersparnis.

Welche Eingaben braucht der Rabattrechner?

Für eine sinnvolle Berechnung brauchst du Ausgangspreis und Rabatt. Der Rechner setzt diese Angaben in eine strukturierte Rechenlogik um und zeigt dir direkt das Ergebnis.

Wenn du realistische Vergleichswerte eingibst, wird die Schätzung deutlich belastbarer. Für Szenarien lohnt es sich, mit mehreren Varianten zu rechnen und die Ergebnisse direkt nebeneinander zu halten.

Wie rechnet der Rabattrechner?

Die Ersparnis ist Ausgangspreis × Rabatt. Der Endpreis ergibt sich aus Ausgangspreis minus Ersparnis.

Welche Faktoren beeinflussen das Ergebnis im Rabattrechner?

Diese Werte verschieben das Ergebnis am stärksten. Wenn du nur wenige Eingaben anpassen willst, solltest du mit diesen Faktoren beginnen.

  • Ausgangspreis
  • Rabatt in Prozent

Wann ist der Rabattrechner sinnvoll?

Der Rechner ist sinnvoll für Shopping, Preisvergleiche, Verhandlungen oder Margenkalkulationen.

Welche Grenzen hat der Rabattrechner?

Mehrstufige Rabatte, Gutscheine, Versandkosten oder unterschiedliche Steuerlogik werden im Standardmodell nicht berücksichtigt.

Worauf solltest du beim Rabattrechner besonders achten?

Warum wirkt ein hoher Rabatt oft größer, als er wirtschaftlich ist?

Weil Prozentwerte emotional stark wirken. Wirklich entscheidend ist aber die absolute Ersparnis in Euro und der verbleibende Endpreis.

Wann ist ein Rabattvergleich besonders sinnvoll?

Wenn verschiedene Angebote mit unterschiedlichen Rabatten und Ausgangspreisen verglichen werden. Dann hilft der Rechner, Marketingeffekte von echten Preisvorteilen zu trennen.

Welche Fragen sind beim Rabattrechner am häufigsten?

Wie genau ist der Rabattrechner?

Mehrstufige Rabatte, Gutscheine, Versandkosten oder unterschiedliche Steuerlogik werden im Standardmodell nicht berücksichtigt.

Welche Eingaben sind beim Rabattrechner am wichtigsten?

Die wichtigsten Stellschrauben sind Ausgangspreis, Rabatt in Prozent. Schon kleine Änderungen bei diesen Werten können das Ergebnis spürbar verschieben.

Wann lohnt sich der Rabattrechner besonders?

Der Rechner ist sinnvoll für Shopping, Preisvergleiche, Verhandlungen oder Margenkalkulationen.

Kann ein kleinerer Rabatt auf einen niedrigeren Ausgangspreis trotzdem besser sein?

Ja. Entscheidend ist immer der Endpreis, nicht der isolierte Rabattwert.

Welche Rechner passen thematisch dazu?

Diese Rechner greifen eng verwandte Fragen auf und helfen dir dabei, Folgeberechnungen direkt im selben Themenfeld anzuschließen.

Wie funktioniert der Rabattrechner?

Der Rechner löst alle drei Varianten der Rabattberechnung in Echtzeit:

Variante 1 — Endpreis berechnen: Du kennst den Originalpreis und den Rabatt in Prozent. Der Rechner berechnet Endpreis und Ersparnisbetrag.

Variante 2 — Rabatt in Prozent ermitteln: Du kennst Originalpreis und Endpreis (oder Ersparnis in Euro). Der Rechner berechnet den prozentualen Rabatt.

Variante 3 — Originalpreis zurückrechnen: Du kennst Endpreis und Rabatt in Prozent. Der Rechner berechnet den ursprünglichen Listenpreis vor Rabatt.

Eingabefelder

  • Originalpreis: Der Listenpreis oder Normalpreis vor dem Rabatt in Euro
  • Rabatt (%): Der gewährte Preisnachlass in Prozent
  • Endpreis: Der tatsächlich zu zahlende Betrag nach Rabatt (für Rückrechnung)

Ausgabe des Rechners

  • Rabattbetrag: Die Ersparnis in Euro (wie viel du tatsächlich sparst)
  • Endpreis: Was du nach Abzug des Rabatts bezahlst
  • Rabatt in Prozent: Welcher Prozentsatz dem eingegebenen Preisnachlass entspricht

Rabatt berechnen: Formeln und Methoden

Infografik: Rabatt berechnen Formeln - Endpreis, Rabattsatz und Originalpreis zurückrechnen

Hinter jedem Rabattrechner steckt eine einfache Formel aus der Prozentrechnung. Du kannst Rabatte auch von Hand berechnen — hier sind die wichtigsten Formeln.

Endpreis berechnen (Originalpreis und Rabatt bekannt)

Die grundlegende Formel lautet:

Rabattbetrag = Originalpreis × (Rabatt % / 100)

Endpreis = Originalpreis – Rabattbetrag

Oder in einem Schritt: Endpreis = Originalpreis × (1 – Rabatt % / 100)

Beispiel: Ein Laptop kostet 899 Euro. Du erhältst 15 % Rabatt.

  • Rabattbetrag = 899 × (15 / 100) = 899 × 0,15 = 134,85 Euro
  • Endpreis = 899 – 134,85 = 764,15 Euro

Rabatt in Prozent ermitteln (Originalpreis und Endpreis bekannt)

Wenn du weißt, was ein Artikel normal kostet und was er im Sale kostet, berechnest du den Rabattsatz so:

Rabatt % = ((Originalpreis – Endpreis) / Originalpreis) × 100

Beispiel: Eine Jacke kostet normalerweise 120 Euro, im Sale 78 Euro: ((120 – 78) / 120) × 100 = 35 %

Originalpreis zurückrechnen (Endpreis und Rabatt bekannt)

Wenn du nur den Endpreis und den Rabattsatz kennst, aber den ursprünglichen Preis ermitteln willst:

Originalpreis = Endpreis / (1 – Rabatt % / 100)

Beispiel: Eine Kamera kostet nach 20 % Rabatt 359,20 Euro: 359,20 / (1 – 0,20) = 359,20 / 0,80 = 449,00 Euro

Rabattbetrag über den Dreisatz berechnen

Wer keine Formel im Kopf hat, arbeitet mit dem Dreisatz: 1 % = Originalpreis / 100. Dann: Rabatt% × (Originalpreis / 100) = Rabattbetrag.

Beispiel: 25 % Rabatt auf 80 Euro: 1 % von 80 Euro = 0,80 Euro. 25 % = 25 × 0,80 Euro = 20,00 Euro Rabatt. Endpreis: 60,00 Euro.

Rabatt berechnen: Beispielrechnungen 2026

Diese Beispiele zeigen typische Alltagssituationen, in denen du den Rabattrechner nutzen kannst.

Beispiel 1: Sale im Onlineshop (30 % auf Kleidung)

EingabeWert
Originalpreis149,00 €
Rabatt30 %
Rabattbetrag44,70 €
Endpreis104,30 €

Merkformel für 30 % Rabatt: Multipliziere den Originalpreis mit 0,70.

Beispiel 2: Händlerrabatt (10 % auf Elektronik)

EingabeWert
Originalpreis1.299,00 €
Rabatt10 %
Rabattbetrag129,90 €
Endpreis1.169,10 €

Merkformel für 10 % Rabatt: Teile den Originalpreis durch 10, das ergibt den Rabattbetrag.

Beispiel 3: Prozentualen Rabatt aus Preisen ermitteln

Ein Sofaset kostet im regulären Preis 1.800 Euro. Im Möbelhauskatalog steht der Aktionspreis mit 1.350 Euro. Rabatt = ((1.800 – 1.350) / 1.800) × 100 = 25 %

Beispiel 4: Originalpreis zurückrechnen

Eine Smartwatch ist im Angebot für 199 Euro — “30 % günstiger”. Was hat sie vorher gekostet? Originalpreis = 199 / (1 – 0,30) = 199 / 0,70 = 284,29 Euro

Rabattarten im Überblick

Infografik: 6 Rabattarten im Überblick - Mengenrabatt, Treuerabatt, Skonto, Saisonrabatt, Einführungsrabatt, Bildungsrabatt

Nicht jeder Preisnachlass funktioniert gleich. Diese Rabattarten begegnen dir im Alltag und Geschäftsleben.

Mengenrabatt (Staffelrabatt)

Bei Staffelrabatten wächst der Rabattsatz mit der abgenommenen Menge. Typisch im B2B-Bereich oder bei Großeinkäufen. Bei 10-49 Einheiten: 5 %, bei 50-99 Einheiten: 10 %, ab 100 Einheiten: 15 %.

Treuerabatt (Kundenbindungsrabatt)

Stammkunden erhalten dauerhaft oder zeitweise Preisnachlässe. Häufig in Form von Kundenkarten, Bonuspunkten oder Club-Mitgliedschaften. Bei 5 % Treuerabatt auf 200 Euro monatlichem Einkauf (24 Einkäufe/Jahr) ergibt sich eine Jahresersparnis von 240 Euro.

Skontorabatt

Skonto ist ein Preisnachlass für schnelle Bezahlung. Typischer Skontorabatt im B2B: 2 % bei Zahlung innerhalb von 14 Tagen statt 30 Tagen. Bei einer Rechnung über 10.000 Euro entspricht das 200 Euro Ersparnis.

Saisonaler Rabatt (Sale)

Saisonale Rabattaktionen — Schlussverkauf, Black Friday, Cyber Monday — bieten häufig die höchsten Rabattsätze von 20 bis 70 %. Vergleiche immer den tatsächlichen UVP mit dem angegebenen Streichpreis. Einige Händler erhöhen kurz vor Aktionen den Originalpreis, um einen höheren Rabatt ausweisen zu können.

Einführungsrabatt

Neue Produkte oder Dienstleistungen werden häufig mit Einführungsrabatten beworben, um Marktanteile zu gewinnen. Bei Software-Abonnements und Online-Diensten sind Einführungsrabatte von 30 bis 50 % auf das erste Jahr üblich.

Bildungsrabatt und Sozialrabatt

Schüler, Studenten, Auszubildende und bestimmte Berufsgruppen erhalten bei vielen Anbietern Sonderkonditionen. Apple-Bildungsrabatt, Spotify-Studentenrabatt oder ÖPNV-Sozialtickets sind bekannte Beispiele.

Mehrere Rabatte kombinieren: Wie rechnet man das?

Infografik: Gestapelte Rabatte - 20% und 10% Rabatt ergeben 28%, nicht 30%

Wenn mehrere Rabatte nacheinander angewendet werden, multiplizieren sich die Faktoren — sie addieren sich nicht einfach.

Beispiel: 20 % und 10 % Rabatt nacheinander ergeben nicht 30 % Rabatt.

  • Schritt 1: 100 € × (1 – 0,20) = 80 €
  • Schritt 2: 80 € × (1 – 0,10) = 72 €
  • Gesamtrabatt: (100 – 72) / 100 = 28 % (nicht 30 %)

Die Formel für kombinierte Rabatte: Gesamtfaktor = (1 – Rabatt1/100) × (1 – Rabatt2/100) × …

Bei drei Rabatten von 10 %, 20 % und 5 %: Gesamtfaktor = 0,90 × 0,80 × 0,95 = 0,684. Endpreis = 1.000 € × 0,684 = 684 € (Gesamtrabatt: 31,6 %)

Rabatt vs. Skonto vs. Preisnachlass: Was ist der Unterschied?

BegriffDefinitionTypischer Kontext
RabattAllgemeiner Preisnachlass vom ListenpreisHandel, Marketing
SkontoPreisnachlass bei schneller ZahlungRechnungswesen, B2B
BonusNachträgliche Rückvergütung nach RechnungsstellungJahresabschluss, Großhandel
PreisnachlassAllgemeiner Begriff für jede PreisreduzierungUmgangssprachlich
DisagioAbzug beim Finanzgeschäft (z.B. Kredit, Anleihe)Finanzen

Steuerlich relevant: Rabatte und Skonti mindern die Umsatzsteuer-Bemessungsgrundlage. Ein Händler, der 10 % Rabatt gewährt, muss die Umsatzsteuer nur auf den tatsächlich gezahlten Betrag abführen.

Rabatt und Ersparnis: Den tatsächlichen Wert einschätzen

Ein hoher Rabattsatz bedeutet nicht immer eine große Ersparnis in Euro. Umgekehrt kann ein kleiner Prozentsatz bei hohen Grundbeträgen erheblich sein.

Ein Faustprinzip aus der Verhaltensökonomie: 20 Euro Rabatt auf ein 50-Euro-Produkt (40 %) fühlt sich besser an als 20 Euro Rabatt auf ein 500-Euro-Produkt (4 %) — obwohl der Eurobetrag identisch ist.

Tipps zur realistischen Rabattbewertung

  • Berechne immer den Euro-Betrag der Ersparnis, nicht nur den Prozentsatz
  • Vergleiche den Rabattpreis mit Preisen anderer Anbieter — ein 30-%-Rabatt auf einen überhöhten Listenpreis kann teurer sein als der reguläre Marktpreis
  • Beachte Mindestbestellwerte: Ein 15-%-Coupon ab 100 Euro erfordert einen Mehrkauf, der die Ersparnis übersteigen kann
  • Preis vor dem Sale mit Preisvergleichsportalen (idealo, Geizhals) vergleichen
  • Preisverlauf über 90 Tage prüfen (Camelcamelcamel für Amazon)

Häufig gestellte Fragen zum Rabattrechner

Wie rechne ich 10 Prozent Rabatt aus?

Teile den Originalpreis durch 10 — das ergibt den Rabattbetrag. Ziehe diesen vom Originalpreis ab, um den Endpreis zu erhalten. Beispiel: 10 % von 80 Euro = 8 Euro. Endpreis: 72 Euro. Alternativ: Multipliziere den Originalpreis mit 0,90.

Wie rechne ich 20 Prozent Rabatt aus?

Multipliziere den Originalpreis mit 0,80 (das entspricht 80 % des Preises). Beispiel: 20 % Rabatt auf 150 Euro: 150 × 0,80 = 120 Euro. Die Ersparnis beträgt 30 Euro.

Wie rechne ich 15 Prozent Rabatt aus?

Multipliziere den Originalpreis mit 0,85. Beispiel: 15 % Rabatt auf 200 Euro: 200 × 0,85 = 170 Euro. Oder: 10 % + 5 % separat — 10 % von 200 = 20, 5 % von 200 = 10, Rabatt gesamt = 30 Euro, Endpreis = 170 Euro.

Was ist der Unterschied zwischen Rabatt und Skonto?

Rabatt ist ein allgemeiner Preisnachlass, der aus verschiedenen Gründen gewährt wird (Menge, Treue, Saison). Skonto ist ein spezieller Rabatt für schnelle Bezahlung einer Rechnung — typischerweise 2 % bei Zahlung innerhalb von 14 Tagen statt der üblichen 30 Tage.

Wie berechne ich den prozentualen Rabatt, wenn ich Ausgangs- und Endpreis kenne?

Formel: ((Originalpreis – Endpreis) / Originalpreis) × 100 = Rabatt in Prozent. Beispiel: Originalpreis 80 Euro, Endpreis 60 Euro: ((80 – 60) / 80) × 100 = 25 %.

Wie rechne ich den Originalpreis zurück, wenn nur der Endpreis bekannt ist?

Formel: Originalpreis = Endpreis / (1 – Rabatt% / 100). Beispiel: Endpreis 85 Euro nach 15 % Rabatt: Originalpreis = 85 / 0,85 = 100 Euro.

Sind gestapelte Rabatte so gut wie sie klingen?

Nicht immer. Zwei Rabatte von je 10 % ergeben nicht 20 %, sondern nur 19 %. Drei Rabatte von je 10 % ergeben 27,1 %, nicht 30 %. Der Effekt des “Stapelns” wird kleiner, je mehr Rabatte kombiniert werden, weil jeder folgende Rabatt auf einen bereits reduzierten Preis angewendet wird.