Wie funktioniert eine Festgeldleiter?
Du teilst dein Anlagekapital in 3 bis 5 gleich große Tranchen und legst sie auf Festgelder mit gestaffelten Laufzeiten an (z.B. 1, 2, 3, 4 und 5 Jahre). Jedes Jahr läuft ein Festgeld aus und wird neu, wieder auf 5 Jahre, angelegt. So entstehen rollierende 5-Jahres-Zinsen.
Beispielrechnung 50.000 €
10.000 € auf 1 Jahr, 10.000 € auf 2 Jahre, 10.000 € auf 3 Jahre, 10.000 € auf 4 Jahre, 10.000 € auf 5 Jahre. Ab Jahr 2 ist jährlich ein Anteil verfügbar und du profitierst von langfristigen Zinsen ohne fest gebunden zu sein.
Vorteile gegenüber reinem Tagesgeld
Höhere Zinsen als Tagesgeld, ohne komplett auf Liquidität zu verzichten. Plus: Inflationsschutz, weil du immer wieder neue Tranchen zu aktuellen Zinsen anlegst, der Mix glättet Zinsschwankungen über die Zeit.
Wann lohnt sich eine Festgeldleiter?
Ab etwa 10.000 € Anlagekapital und einem Zeithorizont von mindestens 3 Jahren. Ideal für Geld, das du langfristig sparst, aber nicht komplett für Jahre festlegen willst. Plane Tranchen mit dem Zinseszinsrechner.