Mit unserem Urlaubsrechner berechnest du schnell, wie viele Urlaubstage dir zustehen, wie viel Urlaubsgeld dir ausgezahlt wird und wie du deine verbleibenden Urlaubstage optimal planst. Gib Jahresurlaub, Arbeitstage pro Woche und bereits genommene Urlaubstage ein – der Rechner zeigt dir deinen Restanspruch auf einen Blick.
Leben & Arbeit
Der Urlaubsrechner zeigt dir, wie viele Urlaubstage dir noch zur Verfügung stehen.
Teiljahre, Ausscheiden, Sonderurlaub oder tarifliche Sonderregeln können den tatsächlichen Anspruch verändern.
Trage deine Werte ein und starte die Berechnung.
Was berechnet der Urlaubsrechner?
Der Urlaubsrechner berechnet deinen verbleibenden Urlaubsanspruch aus Jahresurlaub, Übertrag und bereits genommenen Tagen.
Welche Eingaben braucht der Urlaubsrechner?
Für eine sinnvolle Berechnung brauchst du Urlaubsanspruch pro Jahr, Übertrag aus dem Vorjahr, Bereits genommen und Bereits geplant. Der Rechner setzt diese Angaben in eine strukturierte Rechenlogik um und zeigt dir direkt das Ergebnis.
Wenn du realistische Vergleichswerte eingibst, wird die Schätzung deutlich belastbarer. Für Szenarien lohnt es sich, mit mehreren Varianten zu rechnen und die Ergebnisse direkt nebeneinander zu halten.
Wie rechnet der Urlaubsrechner?
Verbleibender Urlaub = Jahresanspruch + Übertrag - bereits genommener Urlaub - fest geplante Tage.
Welche Faktoren beeinflussen das Ergebnis im Urlaubsrechner?
Diese Werte verschieben das Ergebnis am stärksten. Wenn du nur wenige Eingaben anpassen willst, solltest du mit diesen Faktoren beginnen.
- Jahresurlaubsanspruch
- Übertrag
- Genommene Urlaubstage
- Bereits geplante Tage
Wann ist der Urlaubsrechner sinnvoll?
Der Rechner ist sinnvoll für Jahresplanung, Resturlaubschecks oder Teilzeit- und Wechselmodelle.
Welche Grenzen hat der Urlaubsrechner?
Teiljahre, Ausscheiden, Sonderurlaub oder tarifliche Sonderregeln können den tatsächlichen Anspruch verändern.
Worauf solltest du beim Urlaubsrechner besonders achten?
Warum hilft ein Urlaubsrechner im Alltag so stark?
Weil sich genommene, geplante und übertragene Tage im Jahresverlauf schnell vermischen. Ein klarer Restwert hilft dir bei Planung, Abstimmung im Team und bei Jobwechseln.
Wann ist Resturlaub besonders fehleranfällig?
Vor allem bei Teiljahren, Arbeitgeberwechsel oder Überträgen aus dem Vorjahr. Genau dann lohnt sich ein sauberer Zwischenstand.
Welche Fragen sind beim Urlaubsrechner am häufigsten?
Wie genau ist der Urlaubsrechner?
Teiljahre, Ausscheiden, Sonderurlaub oder tarifliche Sonderregeln können den tatsächlichen Anspruch verändern.
Welche Eingaben sind beim Urlaubsrechner am wichtigsten?
Die wichtigsten Stellschrauben sind Jahresurlaubsanspruch, Übertrag, Genommene Urlaubstage, Bereits geplante Tage. Schon kleine Änderungen bei diesen Werten können das Ergebnis spürbar verschieben.
Wann lohnt sich der Urlaubsrechner besonders?
Der Rechner ist sinnvoll für Jahresplanung, Resturlaubschecks oder Teilzeit- und Wechselmodelle.
Ist der Urlaubsrechner auch für Teilzeit nützlich?
Ja, solange der zugrunde liegende Urlaubsanspruch bereits korrekt in Tagen für dein Modell feststeht. Der Rechner hilft dann beim laufenden Überblick.
Welche Rechner passen thematisch dazu?
Diese Rechner greifen eng verwandte Fragen auf und helfen dir dabei, Folgeberechnungen direkt im selben Themenfeld anzuschließen.
Wie funktioniert der Urlaubsrechner?
Trag deinen gesetzlichen oder vertraglichen Jahresurlaubsanspruch, die Anzahl deiner wöchentlichen Arbeitstage und die bereits genommenen Urlaubstage ein. Optional kannst du dein Bruttogehalt für die Berechnung des Urlaubsgeldes angeben. Der Rechner zeigt den verbleibenden Urlaubsanspruch und gibt Hinweise zur Planung.
Jahresurlaubsanspruch
Der gesetzliche Mindesturlaubsanspruch beträgt nach dem Bundesurlaubsgesetz (BUrlG) 24 Werktage bei einer 6-Tage-Woche – das entspricht 20 Arbeitstagen bei einer 5-Tage-Woche. Viele Arbeitgeber gewähren mehr Urlaub: 25, 28 oder 30 Tage sind in deutschen Unternehmen üblich. Den exakten Anspruch findest du im Arbeitsvertrag oder Tarifvertrag.
Wöchentliche Arbeitstage
Urlaubstage werden in Arbeitstagen gezählt. Bei einer Vollzeitstelle mit 5-Tage-Woche entspricht eine Urlaubswoche 5 Urlaubstagen. Bei Teilzeit (z. B. 3 Tage pro Woche) hast du zwar denselben Urlaubsanspruch in Wochen, aber weniger Urlaubstage absolut. Die Formel lautet: Urlaubsanspruch = Jahresurlaub × (Arbeitstage/Woche / 5).
Bereits genommene Urlaubstage
Trag alle bereits genehmigten oder genutzten Urlaubstage im laufenden Jahr ein. Der Rechner zieht sie vom Jahresanspruch ab und zeigt den Restanspruch. Halbtagsurlaub kannst du als 0,5 Tage eintragen.
Urlaubsanspruch berechnen: gesetzliche Grundlagen
Das Bundesurlaubsgesetz regelt den Mindesturlaub in Deutschland. Darüber hinaus können Tarifverträge, Betriebsvereinbarungen oder individuelle Arbeitsverträge einen höheren Anspruch begründen.
Gesetzlicher Mindesturlaub nach Arbeitstagen
Das folgende Diagramm zeigt, wie viele Urlaubstage bei verschiedenen Wochenmodellen entstehen – bei gleichbleibendem Anspruch von 4 Wochen Urlaub pro Jahr.

| Arbeitstage/Woche | Gesetzlicher Mindesturlaub/Jahr | Urlaubswochen |
|---|---|---|
| 5 Tage (Vollzeit) | 20 Arbeitstage | 4 Wochen |
| 4 Tage | 16 Arbeitstage | 4 Wochen |
| 3 Tage | 12 Arbeitstage | 4 Wochen |
| 2 Tage | 8 Arbeitstage | 4 Wochen |
| 6 Tage | 24 Werktage | 4 Wochen |
Jeder Arbeitnehmer hat nach Ablauf der sechsmonatigen Wartezeit (§ 4 BUrlG) Anspruch auf den vollen Jahresurlaub. Im Eintrittsjahr und bei unterjährigem Ausscheiden wird der Urlaubsanspruch anteilig (pro-rata) berechnet: Für jeden vollen Beschäftigungsmonat entsteht ein Zwölftel des Jahresanspruchs.
Urlaubsanspruch bei unterjährigem Eintritt
Wer am 1. März in ein Unternehmen eintritt, hat zum Jahresende 10 volle Beschäftigungsmonate hinter sich (März bis Dezember). Bei 30 Tagen Jahresurlaub entstehen 10/12 × 30 = 25 Urlaubstage im ersten Jahr. Die Bruchteile werden kaufmännisch gerundet (ab 0,5 aufgerundet).
Urlaubsgeld: Was steht mir zu?
Urlaubsgeld ist keine gesetzliche Pflichtleistung. Es entsteht nur, wenn der Arbeitsvertrag, ein Tarifvertrag oder eine Betriebsvereinbarung es vorsieht. Dennoch zahlen viele Arbeitgeber eine zusätzliche Leistung zum Jahresurlaub.
Arten von Urlaubsgeld

| Art | Typische Höhe | Grundlage |
|---|---|---|
| Tarifliches Urlaubsgeld | Festbetrag je nach Branche und Tarifstufe | Tarifvertrag |
| Prozentuales Urlaubsgeld | 25–50 % eines Monatsgehalts | Arbeits- oder Tarifvertrag |
| Urlaubsvergütung | Fortzahlung des regulären Gehalts | Gesetz (§ 11 BUrlG) |
| Freiwillige Sonderzahlung | Variabel, durch Arbeitgeber frei festgelegt | Betriebspraxis |
Die gesetzliche Urlaubsvergütung nach § 11 BUrlG ist nicht dasselbe wie das sogenannte Urlaubsgeld. Die gesetzliche Urlaubsvergütung sichert, dass du während des Urlaubs dein normales Gehalt weitererhältst – also keine Kürzung durch den Urlaub. Das Urlaubsgeld ist eine darüber hinausgehende Zahlung.
Resturlaub: Was passiert mit nicht genommenem Urlaub?
Nicht genommener Urlaub verfällt grundsätzlich am Jahresende. Das Bundesarbeitsgericht und der Europäische Gerichtshof haben jedoch die Bedingungen für den Verfall präzisiert: Arbeitgeber müssen Arbeitnehmer aktiv und rechtzeitig darauf hinweisen, dass Urlaubstage zu verfallen drohen.

Übertragungsfristen
Urlaub kann ins Folgejahr übertragen werden, wenn dringende betriebliche oder persönliche Gründe (z. B. Krankheit) die Urlaubsnahme im Kalenderjahr verhindert haben. Übertragener Urlaub muss bis zum 31. März des Folgejahres genommen werden, sonst verfällt er. Bei krankheitsbedingtem Ausfall gelten Sonderregeln: Der EuGH hat entschieden, dass Urlaubsansprüche bei Krankheit bis zu 15 Monate nach Ende des Urlaubsjahres erhalten bleiben.
Urlaubsabgeltung bei Kündigung
Wenn du zum Jahresende noch Resturlaubstage hast und das Arbeitsverhältnis endet, wird der Resturlaub abgegolten – also ausbezahlt. Die Abgeltung berechnet sich nach dem durchschnittlichen Tagesverdienst der letzten 13 Wochen vor dem Urlaubsantritt (§ 11 BUrlG). Freistellungen oder Sonderzahlungen werden dabei anteilig berücksichtigt.
Urlaubsplanung: So nutzt du deine Urlaubstage optimal
Mit einer klugen Planung kannst du aus deinen Urlaubstagen das Maximum an freier Zeit herausholen. Brückentage und Feiertage bieten besondere Hebel.
Brückentage 2026
Durch strategisch platzierten Urlaub rund um Feiertage lassen sich lange Wochenenden oder echte Urlaubswochen mit wenigen Urlaubstagen realisieren. In Jahren mit günstig liegenden Feiertagen können 4–5 Urlaubstage zu 9–10 freien Tagen werden. Feiertage selbst werden nicht als Urlaubstage gezählt.
Halber Urlaubstag möglich?
Ein Anspruch auf halbe Urlaubstage besteht nicht automatisch. Der Arbeitgeber kann, muss aber nicht, halbe Urlaubstage genehmigen. In der Praxis erlauben viele Unternehmen Halbtagsurlaub, wenn betriebliche Abläufe es zulassen. Im Arbeitsvertrag oder der Betriebsvereinbarung sind die genauen Regelungen zu finden.
Häufige Fragen zum Urlaubsrechner
Wie viele Urlaubstage habe ich gesetzlich?
Bei einer 5-Tage-Woche beträgt der gesetzliche Mindesturlaub 20 Arbeitstage pro Jahr. Das entspricht vier Urlaubswochen. Viele Arbeitgeber gewähren mehr – 25 bis 30 Tage sind in vielen Branchen üblich. Den genauen Anspruch findest du in deinem Arbeitsvertrag. Tariflich Beschäftigte haben oft höhere Ansprüche – manche Tarifverträge sehen 30 Tage oder mehr vor.
Was passiert mit meinem Urlaub, wenn ich krank werde?
Urlaubstage, an denen du krankgeschrieben bist, gelten nicht als genommener Urlaub und werden dir zurückgegeben – vorausgesetzt, du legst eine ärztliche Bescheinigung vor (§ 9 BUrlG). Die Krankheitstage während des Urlaubs zählen also nicht zu deinem Urlaubsverbrauch. Du hast Anspruch darauf, diese Tage zu einem späteren Zeitpunkt nachzuholen.
Darf mein Arbeitgeber Urlaub ablehnen?
Ja, der Arbeitgeber darf Urlaubsanträge ablehnen, wenn dringende betriebliche Belange entgegenstehen oder Urlaubswünsche anderer Arbeitnehmer – zum Beispiel mit sozialem Vorrang (Schulferien bei Eltern) – berücksichtigt werden müssen. Der Arbeitgeber muss die Ablehnung begründen. Er ist aber verpflichtet, den Urlaub im laufenden Jahr zu ermöglichen, und muss bei drohend verfallenden Tagen rechtzeitig darauf hinweisen.
Kann ich Urlaub auf das nächste Jahr übertragen?
Grundsätzlich verfällt Urlaub am 31. Dezember. Eine Übertragung ins Folgejahr ist möglich, wenn dringende betriebliche Gründe oder persönliche Gründe (zum Beispiel Krankheit) die Inanspruchnahme verhindert haben. Übertragener Urlaub muss bis zum 31. März des Folgejahres genommen werden. Arbeitgeber müssen Arbeitnehmer aktiv und rechtzeitig auf drohenden Urlaubsverfall hinweisen – sonst verfällt der Urlaub nicht.
Wie wird Urlaub bei Kündigung berechnet?
Bei einer Kündigung wird der Restanspruch anteilig ermittelt. Im Austrittsjahr entsteht pro vollem Beschäftigungsmonat ein Zwölftel des Jahresanspruchs. Bereits genommener Urlaub wird angerechnet. Verbleibt ein positiver Saldo, muss dieser entweder noch in der Freistellungsphase genommen oder abgegolten (ausbezahlt) werden. Bei negativem Saldo – mehr Urlaub genommen als entstanden – darf der Arbeitgeber zu viel gewährten Urlaub in der Regel nicht zurückfordern, wenn der Arbeitnehmer nicht gekündigt hat.
Zählen Feiertage als Urlaubstage?
Nein, gesetzliche Feiertage zählen nicht als Urlaubstage. Wenn du Urlaub über einen Feiertag nimmst, zählt der Feiertag nicht zum Urlaubsverbrauch. Du verbrauchst also an einer Woche mit einem Feiertag nur vier statt fünf Urlaubstage. Das macht Urlaubswochen mit Feiertagen besonders effizient für die Urlaubsplanung.
Was ist der Unterschied zwischen Erholungsurlaub und Sonderurlaub?
Der Erholungsurlaub nach BUrlG ist der reguläre Jahresurlaub, auf den jeder Arbeitnehmer einen gesetzlichen Anspruch hat. Sonderurlaub hingegen ist ein zusätzlicher, anlassbezogener freier Tag bei besonderen Lebensereignissen wie Hochzeit, Umzug oder Todesfall in der Familie. Ein gesetzlicher Anspruch auf Sonderurlaub besteht in Deutschland nicht – er ergibt sich aus Tarifverträgen, Betriebsvereinbarungen oder freiwilliger Gewährung durch den Arbeitgeber.