Mit unserem Stundenlohnrechner berechnest du in Sekunden, wie hoch dein Stundensatz ist – ob du ein monatliches Bruttogehalt hast oder deinen Jahresverdienst kennst. Trag einfach Gehalt und Wochenarbeitsstunden ein. Der Rechner zeigt dir sofort deinen Bruttostundenlohn, wahlweise auch den Nettostundenlohn nach Steuern und Sozialabgaben.
Leben & Arbeit
Der Stundenlohnrechner berechnet deinen Stundenlohn aus Monatsgehalt und Arbeitszeit.
Bonuszahlungen, unbezahlte Überstunden, Urlaub, Feiertage oder schwankende Arbeitszeiten können den realen Stundenlohn verändern.
Trage deine Werte ein und starte die Berechnung.
Was berechnet der Stundenlohnrechner?
Der Stundenlohnrechner teilt dein Gehalt auf die tatsächlich geleisteten Arbeitsstunden herunter und zeigt dir deinen effektiven Stundenlohn.
Welche Eingaben braucht der Stundenlohnrechner?
Für eine sinnvolle Berechnung brauchst du Monatsgehalt, Wochenstunden und Arbeitstage pro Woche. Der Rechner setzt diese Angaben in eine strukturierte Rechenlogik um und zeigt dir direkt das Ergebnis.
Wenn du realistische Vergleichswerte eingibst, wird die Schätzung deutlich belastbarer. Für Szenarien lohnt es sich, mit mehreren Varianten zu rechnen und die Ergebnisse direkt nebeneinander zu halten.
Wie rechnet der Stundenlohnrechner?
Aus Wochenstunden und Arbeitstagen wird zuerst die durchschnittliche Monatsarbeitszeit berechnet. Anschließend wird das Gehalt durch diese Stunden geteilt.
Welche Faktoren beeinflussen das Ergebnis im Stundenlohnrechner?
Diese Werte verschieben das Ergebnis am stärksten. Wenn du nur wenige Eingaben anpassen willst, solltest du mit diesen Faktoren beginnen.
- Monatsgehalt
- Wochenstunden
- Arbeitstage pro Woche
Wann ist der Stundenlohnrechner sinnvoll?
Der Rechner ist sinnvoll für Jobvergleiche, Teilzeitmodelle, Minijobs, Freelance-Kalkulationen oder Gehaltsverhandlungen.
Welche Grenzen hat der Stundenlohnrechner?
Bonuszahlungen, unbezahlte Überstunden, Urlaub, Feiertage oder schwankende Arbeitszeiten können den realen Stundenlohn verändern.
Worauf solltest du beim Stundenlohnrechner besonders achten?
Warum ist der Stundenlohn oft aussagekräftiger als das Monatsgehalt?
Zwei Jobs mit ähnlichem Monatsgehalt können wegen unterschiedlicher Arbeitszeit sehr verschieden attraktiv sein. Erst der Stundenlohn macht diese Unterschiede transparent.
Wann unterschätzt der Rechner den tatsächlichen Aufwand?
Wenn regelmäßig unbezahlte Mehrarbeit, Rufbereitschaft oder längere Pendelzeiten dazukommen. Dann kann der gefühlte Arbeitsaufwand höher sein als die reine Vertragszeit.
Welche Fragen sind beim Stundenlohnrechner am häufigsten?
Wie genau ist der Stundenlohnrechner?
Bonuszahlungen, unbezahlte Überstunden, Urlaub, Feiertage oder schwankende Arbeitszeiten können den realen Stundenlohn verändern.
Welche Eingaben sind beim Stundenlohnrechner am wichtigsten?
Die wichtigsten Stellschrauben sind Monatsgehalt, Wochenstunden, Arbeitstage pro Woche. Schon kleine Änderungen bei diesen Werten können das Ergebnis spürbar verschieben.
Wann lohnt sich der Stundenlohnrechner besonders?
Der Rechner ist sinnvoll für Jobvergleiche, Teilzeitmodelle, Minijobs, Freelance-Kalkulationen oder Gehaltsverhandlungen.
Ist der Stundenlohnrechner auch für Teilzeit sinnvoll?
Ja, gerade dann. Teilzeitmodelle lassen sich über den Stundenlohn oft besser vergleichen als über das reine Monatsgehalt.
Welche Rechner passen thematisch dazu?
Diese Rechner greifen eng verwandte Fragen auf und helfen dir dabei, Folgeberechnungen direkt im selben Themenfeld anzuschließen.
Wie funktioniert der Stundenlohnrechner?
Gib dein Bruttomonatsgehalt oder Jahresgehalt ein und wähle die vereinbarte Wochenarbeitszeit. Der Rechner berücksichtigt Urlaubstage und gesetzliche Feiertage, um die tatsächlich geleisteten Arbeitsstunden im Jahr zu ermitteln, und teilt das Jahresgehalt durch diese Stunden.
Bruttogehalt eingeben
Trag dein vertraglich vereinbartes Bruttogehalt ein – entweder als monatlichen Betrag oder als Jahresbetrag. Sonderzahlungen wie Weihnachts- oder Urlaubsgeld kannst du als 13. oder 14. Monatsgehalt hinzufügen, weil sie deinen effektiven Stundenlohn erhöhen.
Wochenarbeitszeit
Die tarifliche oder vertraglich vereinbarte Wochenarbeitszeit bestimmt, wie viele Stunden du pro Jahr arbeitest. Die gesetzliche Höchstarbeitszeit in Deutschland beträgt 48 Stunden pro Woche (8 Stunden an 6 Tagen). Die häufigsten Werte sind 35 Stunden (Metallbranche), 38,5 Stunden (Handel) und 40 Stunden (viele Branchen).
Urlaubstage und Feiertage
Gesetzlich stehen jedem Arbeitnehmer mindestens 20 Urlaubstage bei einer 5-Tage-Woche zu. Viele Tarifverträge sehen 28 bis 30 Tage vor. Hinzu kommen die gesetzlichen Feiertage, die je nach Bundesland zwischen 9 und 13 Tage pro Jahr betragen. Diese Tage werden von den Jahresarbeitstagen abgezogen, weil du an ihnen keinen Stundenlohn leistest.
Stundenlohn berechnen: Formel und Rechenweg
Hinter dem Rechner steckt eine einfache Formel. Du kannst sie auch von Hand anwenden:
Stundenlohn aus Monatsgehalt berechnen
Stundenlohn = (Monatsgehalt x 12) / Jahresarbeitsstunden
Beispiel: 3.500 Euro Bruttomonatsgehalt, 40 Stunden/Woche, 30 Urlaubstage, 10 Feiertage
- Jahresgehalt: 3.500 x 12 = 42.000 Euro
- Arbeitstage/Jahr: 365 Tage – 104 Wochenendtage – 30 Urlaubstage – 10 Feiertage = 221 Tage
- Jahresarbeitsstunden: 221 Tage x 8 Stunden = 1.768 Stunden
- Stundenlohn: 42.000 / 1.768 = 23,76 Euro brutto/Stunde
Stundenlohn aus Jahresgehalt berechnen
Stundenlohn = Jahresgehalt / Jahresarbeitsstunden
Beispiel: 60.000 Euro Jahresgehalt, 40 Stunden/Woche, 30 Urlaubstage, 10 Feiertage
- Arbeitstage/Jahr: 221 Tage (wie oben)
- Jahresarbeitsstunden: 1.768 Stunden
- Stundenlohn: 60.000 / 1.768 = 33,93 Euro brutto/Stunde
Monatsgehalt aus Stundenlohn berechnen
Monatsgehalt = Stundenlohn x (Jahresarbeitsstunden / 12)
Beispiel: 20 Euro Stundenlohn, 40 Stunden/Woche, 30 Urlaubstage, 10 Feiertage
- Jahresarbeitsstunden: 1.768 Stunden
- Monatsarbeitsstunden (Durchschnitt): 1.768 / 12 = 147,3 Stunden
- Monatsgehalt: 20 x 147,3 = 2.947 Euro brutto/Monat
Stundenlohn-Tabelle: Typische Gehalter im Vergleich
Die folgende Tabelle zeigt den Bruttostundenlohn bei verschiedenen Monatsgehaltern. Annahmen: 40 Stunden/Woche, 30 Urlaubstage, 10 Feiertage (1.768 Jahresarbeitsstunden).
| Bruttomonatsgehalt | Jahresgehalt | Stundenlohn brutto | Stundenlohn netto (ca.) |
|---|---|---|---|
| 2.000 Euro | 24.000 Euro | 13,58 Euro | ca. 9,50 Euro |
| 2.500 Euro | 30.000 Euro | 16,97 Euro | ca. 11,40 Euro |
| 3.000 Euro | 36.000 Euro | 20,36 Euro | ca. 13,10 Euro |
| 3.500 Euro | 42.000 Euro | 23,76 Euro | ca. 14,90 Euro |
| 4.000 Euro | 48.000 Euro | 27,15 Euro | ca. 16,50 Euro |
| 5.000 Euro | 60.000 Euro | 33,94 Euro | ca. 19,80 Euro |
| 6.000 Euro | 72.000 Euro | 40,72 Euro | ca. 22,80 Euro |
| 7.000 Euro | 84.000 Euro | 47,51 Euro | ca. 25,30 Euro |
| 8.000 Euro | 96.000 Euro | 54,30 Euro | ca. 27,70 Euro |
Der Nettostundenlohn ist ein Schatzwert fur Steuerklasse I (ledig, keine Kinder, keine Kirchensteuer, gesetzlich krankenversichert). Dein individueller Nettolohn kann je nach Steuerklasse, Bundesland und Versicherungsstatus abweichen.
Arbeitsstunden pro Jahr: Was zaehlt wirklich?
Fur eine genaue Stundenlohnberechnung kommt es auf die tatsachlich geleisteten Arbeitsstunden an, nicht auf die vertraglichen. Folgende Faktoren reduzieren die Jahresarbeitsstunden:
| Faktor | Tage/Jahr (Beispiel) | Stunden (40h/Woche) |
|---|---|---|
| Gesamttage im Jahr | 365 | 2.920 |
| ./. Wochenendtage (Sa/So) | -104 | -832 |
| ./. Urlaubstage (30 Tage) | -30 | -240 |
| ./. Gesetzliche Feiertage | -10 | -80 |
| = Jahresarbeitstage/-stunden | 221 | 1.768 |
Manche Kalkulationen verwenden pauschale Werte: 4,33 Wochen pro Monat (= 52 / 12). Bei 40 Stunden/Woche ergibt das 173,2 Monatsstunden und 2.078 Jahresstunden. Diese Methode ignoriert Urlaub und Feiertage und uberschatzt die tatsachliche Arbeitszeit.
Stundenlohn fur Freiberufler und Selbststandige
Als Freiberufler oder Selbststandiger musst du deinen Stundensatz hoher ansetzen als ein Angestellter mit gleichem Nettoeinkommen. Der Grund: Du trast alle Nebenkosten selbst.
Kostenfaktoren beim Selbststandigen-Stundensatz
- Krankenversicherung: Als Selbststandiger zahlst du den vollen Beitrag allein. Bei der gesetzlichen KV sind das rund 14,6 bis 17 Prozent des Einkommens, mindestens aber rund 200 Euro monatlich.
- Rentenversicherung: Freiwillige Einzahlungen in die gesetzliche Rentenversicherung oder private Altersvorsorge. Empfehlung: mindestens 10 bis 15 Prozent des Einkommens.
- Einkommensteuer: Als Selbststandiger zahlst du Einkommensteuer und ggf. Gewerbesteuer. Plane 25 bis 35 Prozent des Gewinns fur Steuern ein.
- Nichtfakturierbare Zeit: Akquise, Buchhaltung, Verwaltung – rund 20 bis 30 Prozent der Arbeitszeit ist nicht in Rechnung stellbar.
- Ausfallzeiten: Krankheit, Urlaub, Flauten. Kalkuliere realistische Auslastung von 70 bis 85 Prozent.
Faustformel fur den Freelancer-Stundensatz
Stundensatz = (Wunsch-Nettoeinkommen / 0,6) / fakturierbare Stunden/Monat
Beispiel: Du mochtest 3.000 Euro netto monatlich, hast 130 fakturierbare Stunden:
(3.000 / 0,6) / 130 = 5.000 / 130 = ca. 38,50 Euro/Stunde
Der Faktor 0,6 berucksichtigt grob Steuern, Sozialabgaben und Overhead. Je nach deiner Situation solltest du diesen Faktor anpassen.
Gesetzlicher Mindestlohn 2026
In Deutschland gilt seit dem 1. Januar 2025 ein gesetzlicher Mindestlohn von 12,82 Euro brutto je Stunde. Der Mindestlohn gilt fur nahezu alle Arbeitnehmer. Ausnahmen bestehen u. a. fur Auszubildende, Praktikanten bis zu drei Monaten und Jugendliche unter 18 ohne abgeschlossene Berufsausbildung.
| Beschaftigungsumfang | Mindestgehalt brutto/Monat (12,82 Euro/h) |
|---|---|
| Minijob (10h/Woche) | ca. 556 Euro |
| Teilzeit (20h/Woche) | ca. 1.112 Euro |
| Vollzeit (40h/Woche) | ca. 2.224 Euro |
Die Mindestlohnkommission uberpruft den Mindestlohn regelmaßig und passt ihn an. Einige Branchen haben durch Tarifvertrage hohere Mindestlohne vereinbart, zum Beispiel das Baugewerbe, die Pflegebranche oder das Dachdeckerhandwerk.
Brutto- vs. Nettostundenlohn: Der Unterschied
Der Bruttostundenlohn ist der Stundenlohn vor Steuern und Sozialabgaben. Der Nettostundenlohn ist das, was tatsachlich auf deinem Konto ankommt. Die Differenz zwischen Brutto und Netto ist erheblich und hangt von Steuerklasse, Kindern, Bundesland und Versicherungsstatus ab.
| Stundenlohn brutto | Jahresgehalt (1.768h) | Netto/h (ca., SK I) | Nettoquote ca. |
|---|---|---|---|
| 12,82 Euro (Mindestlohn) | 22.667 Euro | ca. 9,10 Euro | ca. 71 % |
| 15,00 Euro | 26.520 Euro | ca. 10,30 Euro | ca. 69 % |
| 20,00 Euro | 35.360 Euro | ca. 12,80 Euro | ca. 64 % |
| 30,00 Euro | 53.040 Euro | ca. 17,50 Euro | ca. 58 % |
| 50,00 Euro | 88.400 Euro | ca. 25,80 Euro | ca. 52 % |
Die Nettoquote sinkt mit steigendem Einkommen aufgrund des progressiven Steuertarifs. Wer 50 Euro brutto je Stunde verdient, bekommt prozentual weniger heraus als jemand mit 15 Euro Stundenlohn. Fur eine genaue Berechnung des Nettostundenlohns nutze unseren Brutto-Netto-Rechner.
Haufige Fragen zum Stundenlohnrechner
Wie berechne ich meinen Stundenlohn aus dem Monatsgehalt?
Multipliziere das Monatsgehalt mit 12 und teile das Ergebnis durch die Jahresarbeitsstunden. Bei 40 Stunden/Woche, 30 Urlaubstagen und 10 Feiertagen sind das rund 1.768 Stunden. Beispiel: 3.000 Euro x 12 / 1.768 = 20,36 Euro/Stunde.
Wie viele Stunden arbeite ich im Jahr?
Bei einer 5-Tage-Woche, 30 Urlaubstagen und 10 Feiertagen arbeitest du rund 221 Tage im Jahr. Bei 8 Stunden pro Tag entspricht das 1.768 Jahresarbeitsstunden. Der genaue Wert schwankt je nach Bundesland (unterschiedliche Feiertage) und Jahresplan.
Was ist ein guter Stundenlohn in Deutschland?
Der gesetzliche Mindestlohn liegt 2025/2026 bei 12,82 Euro brutto. Der durchschnittliche Bruttostundenlohn in Deutschland betrug laut Statistischem Bundesamt zuletzt rund 23 bis 24 Euro. Ein Stundenlohn uber 30 Euro brutto entspricht einem gehobenen Fachkraft- oder Expertenstatus.
Wie viel sind 13 Euro die Stunde im Monat?
Bei 40 Stunden/Woche und rund 173 Monatsstunden (Durchschnitt) ergibt das: 13 x 173 = ca. 2.249 Euro brutto im Monat. Genauer: Bei 1.768 Jahresstunden ergibt 13 Euro/h ein Jahresgehalt von 22.984 Euro, also rund 1.915 Euro Monatsgehalt.
Wie berechne ich den Stundensatz als Freelancer?
Addiere dein gewunschtes Nettoeinkommen, Steuern (25-35 %), Sozialabgaben (Kranken-, Rentenversicherung), Overheadkosten und einen Puffer fur Ausfallzeiten. Teile die Summe durch die realistisch fakturierbaren Stunden pro Monat (typisch: 100 bis 140 Stunden). Das ergibt deinen Mindeststundensatz.
Gilt der Stundenlohnrechner fur Teilzeit?
Ja. Gib einfach die tatsachliche Wochenarbeitszeit ein (z. B. 20 Stunden statt 40). Der Rechner berechnet die anteiligen Jahresarbeitsstunden und den korrekten Bruttostundenlohn. Bei Teilzeit gilt dieselbe Formel wie bei Vollzeit.