Mit unserem Brutto-Netto-Rechner berechnest du schnell und kostenlos, wie viel Nettolohn von deinem Bruttogehalt tatsächlich übrig bleibt. Gib Bruttogehalt, Steuerklasse und Bundesland ein. Der Rechner zeigt dir Lohnsteuer, Solidaritätszuschlag, alle Sozialversicherungsbeiträge und deinen monatlichen Auszahlungsbetrag auf einen Blick.
Steuern & Sozialabgaben
Der Brutto-Netto-Rechner schätzt dein Monatsnetto aus Bruttogehalt, Steuerklasse, Sozialabgaben und den wichtigsten 2026-Werten.
Schnellschätzung mit Tarif- und Beitragsstand 2026. Steuerklasse V und VI bleiben näherungsweise.
Trage deine Werte ein und starte die Berechnung.
Was berechnet der Brutto-Netto-Rechner?
Der Brutto-Netto-Rechner berechnet aus deinem Monatsbrutto eine belastbare Nettolohn-Schätzung mit Einkommensteuertarif 2026, Beitragsbemessungsgrenzen, Soli, Kirchensteuer und Sozialabgaben.
Welche Eingaben braucht der Brutto-Netto-Rechner?
Für eine sinnvolle Berechnung brauchst du Bruttogehalt pro Monat, Steuerklasse, Kirchensteuerpflichtig, Kirchensteuersatz, Kinder unter 25, Pflegeversicherung und Zusatzbeitrag Krankenkasse. Der Rechner setzt diese Angaben in eine strukturierte Rechenlogik um und zeigt dir direkt das Ergebnis.
Wenn du realistische Vergleichswerte eingibst, wird die Schätzung deutlich belastbarer. Für Szenarien lohnt es sich, mit mehreren Varianten zu rechnen und die Ergebnisse direkt nebeneinander zu halten.
Wie rechnet der Brutto-Netto-Rechner?
Die Rechnung kombiniert den Einkommensteuertarif 2026 mit Arbeitnehmeranteilen zur Kranken-, Pflege-, Renten- und Arbeitslosenversicherung unter Berücksichtigung der Beitragsbemessungsgrenzen. Soli und Kirchensteuer werden anschließend ergänzend berechnet.
Welche Faktoren beeinflussen das Ergebnis im Brutto-Netto-Rechner?
Diese Werte verschieben das Ergebnis am stärksten. Wenn du nur wenige Eingaben anpassen willst, solltest du mit diesen Faktoren beginnen.
- Bruttogehalt
- Steuerklasse
- Zusatzbeitrag der Krankenkasse
- Kinder in der Pflegeversicherung
- Kirchensteuer
Wann ist der Brutto-Netto-Rechner sinnvoll?
Der Rechner ist sinnvoll für Gehaltsverhandlungen, Jobwechsel, Teilzeitmodelle oder eine schnelle Orientierung vor der ersten Gehaltsabrechnung.
Welche Grenzen hat der Brutto-Netto-Rechner?
Das Ergebnis ist eine Schätzung. Exakte Lohnabrechnungen berücksichtigen zusätzlich Freibeträge, Vorsorgepauschalen, Sachbezüge, Einmalzahlungen, Krankenkassenbesonderheiten und bei Steuerklasse V oder VI spezielle Lohnsteuerregeln.
Worauf solltest du beim Brutto-Netto-Rechner besonders achten?
Stand 8. März 2026: Der Rechner nutzt den Einkommensteuertarif 2026, die Beitragsbemessungsgrenze von 69.750 Euro pro Jahr für Kranken- und Pflegeversicherung, 101.400 Euro pro Jahr für Renten- und Arbeitslosenversicherung sowie den durchschnittlichen Zusatzbeitrag von 2,9 Prozent.
Warum weicht das Ergebnis manchmal von der echten Gehaltsabrechnung ab?
Auf echten Lohnabrechnungen wirken viele Zusatzfaktoren mit, etwa individuelle Freibeträge, geldwerte Vorteile, Einmalzahlungen oder die genaue Krankenkasse. Deshalb ist eine Online-Rechnung oft nah dran, aber nicht centgenau.
Welche Steuerklassen sind am schwersten pauschal zu schätzen?
Vor allem Steuerklasse V und VI weichen in der Praxis häufiger ab, weil dort die Lohnsteuer nicht einfach dem normalen Jahrestarif folgt. Für Steuerklasse I, III und IV ist die Richtung der Schätzung in der Regel deutlich belastbarer.
Warum verändert der Zusatzbeitrag der Krankenkasse das Netto sofort?
Der Zusatzbeitrag wirkt direkt auf den Arbeitnehmeranteil zur Krankenversicherung. Schon wenige Zehntelprozent machen sich deshalb Monat für Monat im Netto bemerkbar.
Welche Fragen sind beim Brutto-Netto-Rechner am häufigsten?
Wie genau ist der Brutto-Netto-Rechner?
Das Ergebnis ist eine Schätzung. Exakte Lohnabrechnungen berücksichtigen zusätzlich Freibeträge, Vorsorgepauschalen, Sachbezüge, Einmalzahlungen, Krankenkassenbesonderheiten und bei Steuerklasse V oder VI spezielle Lohnsteuerregeln.
Welche Eingaben sind beim Brutto-Netto-Rechner am wichtigsten?
Die wichtigsten Stellschrauben sind Bruttogehalt, Steuerklasse, Zusatzbeitrag der Krankenkasse, Kinder in der Pflegeversicherung, Kirchensteuer. Schon kleine Änderungen bei diesen Werten können das Ergebnis spürbar verschieben.
Wann lohnt sich der Brutto-Netto-Rechner besonders?
Der Rechner ist sinnvoll für Gehaltsverhandlungen, Jobwechsel, Teilzeitmodelle oder eine schnelle Orientierung vor der ersten Gehaltsabrechnung.
Ist das Ergebnis monatlich oder jährlich zu verstehen?
Der Rechner zeigt dir als Hauptwert das geschätzte Monatsnetto. Zusätzlich werden Jahreswerte und einzelne Abzugsblöcke ausgewiesen, damit du die Herleitung besser einordnen kannst.
Für wen ist ein Brutto-Netto-Rechner besonders nützlich?
Vor allem bei Jobwechsel, Gehaltsverhandlung, Teilzeitentscheidung oder beim Vergleich von Angeboten. Dann ist das Netto meist aussagekräftiger als das reine Bruttogehalt.
Welche Rechner passen thematisch dazu?
Diese Rechner greifen eng verwandte Fragen auf und helfen dir dabei, Folgeberechnungen direkt im selben Themenfeld anzuschließen.
Wie funktioniert der Brutto-Netto-Rechner?
Trag dein Bruttogehalt ein und wähle Steuerklasse, Bundesland und weitere persönliche Angaben. Das Ergebnis aktualisiert sich sofort. Hier erfährst du, was hinter jedem Eingabefeld steckt.
Bruttogehalt
Das Bruttogehalt ist dein vereinbartes Gehalt vor Abzug von Steuern und Sozialversicherungsbeiträgen. Du kannst es als Monats- oder Jahreslohn eingeben. Bonuszahlungen, Urlaubsgeld oder Weihnachtsgeld können separat berücksichtigt werden, da sie die Steuerlast in dem jeweiligen Monat erhöhen.
Steuerklasse
Die Steuerklasse bestimmt, wie viel Lohnsteuer dein Arbeitgeber monatlich einbehält. Es gibt sechs Steuerklassen in Deutschland. Verheiratete wählen meist die Kombination III/V oder IV/IV. Alleinstehende sind in Steuerklasse I, Alleinerziehende in Steuerklasse II.
Kinder
Die Anzahl der Kinder beeinflusst die Pflegeversicherung: Kinderlose Arbeitnehmer über 23 Jahre zahlen einen Beitragszuschlag von 0,6 Prozent. Ab dem ersten Kind entfällt dieser Zuschlag. Ab dem zweiten bis zum fünften Kind gibt es zusätzliche Entlastungen beim Pflegeversicherungsbeitrag.
Bundesland
Das Bundesland wirkt sich auf die Kirchensteuer aus. In Bayern und Baden-Württemberg beträgt die Kirchensteuer 8 Prozent der Lohnsteuer, in allen anderen Bundesländern 9 Prozent. Wer keiner steuererhebenden Religionsgemeinschaft angehört, zahlt keine Kirchensteuer.
Kirchensteuerpflicht
Wenn du Mitglied einer kirchensteuererhebenden Religionsgemeinschaft (zum Beispiel der evangelischen oder katholischen Kirche) bist, wird Kirchensteuer fällig. Sie beträgt je nach Bundesland 8 oder 9 Prozent der Einkommensteuer und ist als Sonderausgabe in der Steuererklärung abziehbar.
Wie wird der Nettolohn berechnet?
Der Nettolohn ergibt sich aus dem Bruttogehalt abzüglich aller Steuern und Sozialversicherungsbeiträge. Die Berechnung folgt mehreren Schritten.
Lohnsteuer
Die Lohnsteuer ist eine Erhebungsform der Einkommensteuer und richtet sich nach Bruttogehalt, Steuerklasse und persönlichen Freibeträgen. Der Grundfreibetrag beträgt 2026 rund 12.096 Euro pro Jahr. Gehalt unterhalb dieser Grenze bleibt einkommensteuerfrei. Oberhalb beginnt der progressive Steuertarif: Je höher das Einkommen, desto höher der Steuersatz, maximal 42 Prozent (Spitzensteuersatz ab ca. 68.430 Euro) bzw. 45 Prozent (Reichensteuersatz ab ca. 277.826 Euro).
Solidaritätszuschlag
Der Solidaritätszuschlag beträgt 5,5 Prozent der Lohnsteuer. Seit 2021 zahlen ihn nur noch Personen mit höheren Einkommen. Wer weniger als rund 16.956 Euro Lohnsteuer im Jahr zahlt, ist vollständig befreit. Für den Großteil der Beschäftigten fällt kein Solidaritätszuschlag mehr an.
Kirchensteuer
Wer kirchensteuerpflichtig ist, zahlt 8 oder 9 Prozent der Lohnsteuer als Kirchensteuer. Bei einem monatlichen Lohnsteuerabzug von 300 Euro und einem Kirchensteuersatz von 9 Prozent beträgt die Kirchensteuer 27 Euro im Monat. Die Kirchensteuer mindert die steuerliche Bemessungsgrundlage und ist in der Steuererklärung als Sonderausgabe absetzbar.
Sozialversicherungsbeiträge
Arbeitnehmer zahlen Beiträge zur Kranken-, Pflege-, Renten- und Arbeitslosenversicherung. Arbeitgeber übernehmen in der Regel die Hälfte. Die Beiträge werden nur bis zur Beitragsbemessungsgrenze erhoben. Einkommen oberhalb dieser Grenze ist beitragsfrei für die jeweilige Versicherung.
Steuerklassen im Überblick
Die Steuerklasse bestimmt die Höhe des Lohnsteuerabzugs und damit deinen Nettolohn. Welche Steuerklasse für dich gilt, hängt von deinem Familienstand und deiner Situation ab.
| Steuerklasse | Für wen | Besonderheiten |
|---|---|---|
| I | Ledige, Geschiedene, dauerhaft getrennt Lebende | Grundfreibetrag, keine weiteren Vergünstigungen |
| II | Alleinerziehende | Alleinerziehendenentlastungsbetrag (4.260 Euro/Jahr zzgl. Erhöhung je Kind) |
| III | Verheiratete mit höherem Einkommen (Kombination III/V) | Doppelter Grundfreibetrag, sehr geringer Steuerabzug |
| IV | Verheiratete mit ähnlichem Einkommen | Wie Klasse I, aber für Verheiratete; Faktorverfahren möglich |
| V | Verheiratete mit geringerem Einkommen (Kombination III/V) | Kein Grundfreibetrag, hoher Steuerabzug |
| VI | Arbeitnehmer mit mehreren Beschäftigungen (ab 2. Arbeitgeber) | Kein Freibetrag, höchster Steuerabzug |
Die Steuerklassen III und V werden häufig von Ehepaaren mit unterschiedlichem Einkommen gewählt. Der Geringverdienende wählt Klasse V und hat einen höheren Steuerabzug, der Besserverdienende Klasse III mit niedrigerem Abzug. Am Jahresende gleicht das Finanzamt über die gemeinsame Steuererklärung ab. Paare mit ähnlichem Einkommen fahren mit IV/IV oder IV mit Faktorverfahren besser.
Sozialversicherungsbeiträge 2026
Die Sozialversicherungsbeiträge setzen sich aus vier Teilbeiträgen zusammen. Arbeitgeber und Arbeitnehmer tragen jeweils einen Teil. Die Tabelle zeigt die Beitragssätze und die monatlichen Beitragsbemessungsgrenzen.
| Versicherung | Beitragssatz gesamt | Arbeitnehmeranteil | Beitragsbemessungsgrenze/Monat |
|---|---|---|---|
| Krankenversicherung | 14,6 % + Zusatzbeitrag (Ø ca. 1,7 %) | ca. 8,15 % | ca. 5.513 Euro |
| Pflegeversicherung | 3,4 % (Kinderlose ab 23 J.: 4,0 %) | 1,7 % (Kinderlose: 2,0 %) | ca. 5.513 Euro |
| Rentenversicherung | 18,6 % | 9,3 % | ca. 7.550 Euro (West) |
| Arbeitslosenversicherung | 2,6 % | 1,3 % | ca. 7.550 Euro (West) |
Der Zusatzbeitrag der Krankenversicherung variiert je nach Krankenkasse. Günstige Kassen verlangen teils unter 1 Prozent, teurere bis zu 3 Prozent. Der Rechner verwendet den durchschnittlichen Zusatzbeitrag als Schätzwert. Gehalt oberhalb der Beitragsbemessungsgrenze ist von den jeweiligen Versicherungsbeiträgen befreit.
Brutto-Netto-Tabelle: Beispielrechnungen 2026
Die Tabelle zeigt den ungefähren Nettolohn bei verschiedenen Bruttogehältern in Steuerklasse I (ledig, kinderlos, keine Kirchensteuer, gesetzlich krankenversichert). Die Werte sind gerundete Näherungswerte.
| Bruttogehalt/Monat | Lohnsteuer ca. | Soli | SV-Beiträge (AN) ca. | Nettolohn ca. |
|---|---|---|---|---|
| 2.000 Euro | 135 Euro | 0 Euro | 410 Euro | 1.455 Euro |
| 2.500 Euro | 240 Euro | 0 Euro | 513 Euro | 1.747 Euro |
| 3.000 Euro | 360 Euro | 0 Euro | 615 Euro | 2.025 Euro |
| 3.500 Euro | 480 Euro | 0 Euro | 718 Euro | 2.302 Euro |
| 4.000 Euro | 610 Euro | 0 Euro | 820 Euro | 2.570 Euro |
| 5.000 Euro | 875 Euro | 0 Euro | 1.025 Euro | 3.100 Euro |
| 6.000 Euro | 1.160 Euro | 0 Euro | 1.195 Euro | 3.645 Euro |
| 8.000 Euro | 1.820 Euro | 35 Euro | 1.245 Euro | 4.900 Euro |
| 10.000 Euro | 2.540 Euro | 105 Euro | 1.260 Euro | 6.095 Euro |
Mit steigendem Bruttogehalt sinkt der Nettolohnanteil, weil der Steuertarif progressiv verläuft. Bei 2.000 Euro Brutto bleiben rund 73 Prozent als Netto. Bei 6.000 Euro sind es nur noch ca. 61 Prozent. Die SV-Beiträge steigen bis zur Beitragsbemessungsgrenze mit, danach bleiben sie konstant.
Häufige Fragen zum Brutto-Netto-Rechner
Wie viel Prozent bleiben vom Bruttogehalt übrig?
Wie viel vom Bruttogehalt als Netto bleibt, hängt stark von Gehaltshöhe und Steuerklasse ab. Bei 2.000 Euro Brutto in Steuerklasse I bleiben rund 72 bis 75 Prozent als Netto. Bei 4.000 Euro sinkt der Nettolohnanteil auf ca. 64 bis 67 Prozent. Mit steigendem Gehalt sinkt der Anteil, weil Steuern progressiv ansteigen, während die SV-Beiträge gedeckelt sind.
Was ist der Unterschied zwischen Steuerklasse III und IV?
Steuerklasse III gilt für verheiratete Arbeitnehmer, deren Ehepartner in Klasse V ist oder kein eigenes Einkommen hat. Sie bietet den doppelten Grundfreibetrag und damit den niedrigsten Lohnsteuerabzug aller Klassen. Steuerklasse IV entspricht dem Abzug wie Klasse I und eignet sich für Ehepaare mit ähnlich hohem Einkommen. Beide Varianten werden am Jahresende gemeinsam veranlagt.
Gilt der Rechner auch für Minijobs?
Minijobber mit einem Verdienst bis 538 Euro monatlich sind in der Regel von Lohnsteuer und den meisten Sozialversicherungsbeiträgen befreit. Der Arbeitgeber zahlt Pauschalabgaben von rund 30 Prozent. Ein normaler Brutto-Netto-Rechner ist für Minijobs daher nicht geeignet. Bei Überschreitung der 538-Euro-Grenze gelten die regulären Beitragssätze.
Warum weicht mein tatsächlicher Nettolohn vom Rechner ab?
Der Rechner gibt eine gute Näherung, berücksichtigt aber keine individuellen Freibeträge auf der Lohnsteuerkarte (ELStAM), keine Sonderzahlungen in anderen Monaten und keine Lohnersatzleistungen. Eingetragene Freibeträge (zum Beispiel für Werbungskosten oder Sonderausgaben) senken den monatlichen Lohnsteuerabzug und erhöhen damit den Nettolohn.
Was ist das Jahresbrutto und wie berechne ich das Jahresnetto?
Das Jahresbrutto ist die Summe aller Bruttogehälter über 12 Monate plus Sonderzahlungen wie Weihnachtsgeld, Urlaubsgeld oder Boni. Das Jahresnetto erhältst du, indem du den monatlichen Nettolohn mit 12 multiplizierst und etwaige Sonderzahlungen nach Steuer addierst. Beachte: Sonderzahlungen werden in dem Monat, in dem sie ausgezahlt werden, voll mit Lohnsteuer belegt und erhöhen daher die monatliche Steuerlast.
Zahlen Selbstständige auch Sozialversicherungsbeiträge?
Selbstständige sind in der Regel nicht in der gesetzlichen Renten-, Arbeitslosen- und Krankenversicherung pflichtversichert. Sie müssen eigenständig für soziale Absicherung sorgen, zum Beispiel über die freiwillige gesetzliche Krankenversicherung oder eine private Krankenversicherung. Der Brutto-Netto-Rechner gilt nur für sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse.
Was ist der Mindestlohn und wie viel bleibt netto davon?
Der gesetzliche Mindestlohn beträgt 2026 in Deutschland 12,82 Euro pro Stunde. Bei einer Vollzeitstelle mit 40 Wochenstunden und durchschnittlich 21,7 Arbeitstagen ergibt das ein monatliches Bruttogehalt von ca. 2.222 Euro. In Steuerklasse I bleiben davon rund 1.610 bis 1.650 Euro netto, je nach Krankenkasse und Steuertag.
Wie oft werden Lohnsteuer und Sozialversicherung abgeführt?
Arbeitgeber führen Lohnsteuer, Solidaritätszuschlag und Sozialversicherungsbeiträge monatlich direkt ans Finanzamt und an die Krankenkasse ab. Als Arbeitnehmer siehst du auf deiner Gehaltsabrechnung, welche Beträge einbehalten wurden. Am Jahresende kannst du über die freiwillige oder verpflichtende Steuererklärung zu viel gezahlte Lohnsteuer zurückholen.