Max Benz

Geschäftsführer und Gründer

Max Benz hat einen Master of Science-Abschluss in Betriebswirtschaftslehre von der Technischen Universität Dresden und ist Geschäftsführer und Gründer von girokonto.io, einer Marke der LBC Finance UG. Er liebt es, alle Daten über Girokonten zusammenzutragen, um so die besten Girokonten zu vergleichen und zu finden.

HypoVereinsbank vs N26 | Girokonten im Vergleich | 2026

HypoVereinsbank
76/100
★★★★☆
  • Weltweit kostenlos Bargeld abheben
  • Kostenlose Kontoführung (mit Bedingungen)
  • Apple Pay & Google Pay
Konto eröffnen →
VS
N26
64/100
★★★☆☆
  • Weltweit kostenlos Bargeld abheben
  • Apple Pay & Google Pay
  • Kostenlose Debitkarte
Konto eröffnen →
🏆 Unser Urteil: HVB StartKonto liefert Filialnetz und volles Kartenpaket, N26 spart bei Fremdwährung und Debitkarte

Kurz gefasst: HypoVereinsbank oder N26?

Die HypoVereinsbank kommt mit dem HVB StartKonto auf 76 Punkte und 4,1 Sterne, N26 Standard auf 64 Punkte und 3,5 Sterne. Der auffälligste Unterschied ist das Filialnetz: 553 Filialen bei der HypoVereinsbank stehen null bei N26 gegenüber, dazu kommen 6.000 Cash-Group-Automaten, an denen Bargeld im Inland kostenlos zu haben ist. N26 begrenzt das auf zwei Gratisabhebungen im Monat, danach werden 2 Euro pro Abhebung fällig.

Bei Fremdwährungszahlungen dreht sich das Bild: Die HypoVereinsbank verlangt 1,75 Prozent, N26 verzichtet komplett darauf. Auch die Karten unterscheiden sich deutlich. Girocard und Kreditkarte gehören beim HVB StartKonto dazu, bei N26 gibt es nur eine Debitkarte, die einmalig 10 Euro kostet, während sie bei der HypoVereinsbank ohne Aufpreis ist. Wer viel im Ausland zahlt, ist bei N26 also günstiger unterwegs, wer ein klassisches Kartenpaket mit Filialanbindung sucht, findet das nur bei der HypoVereinsbank.

HypoVereinsbank und N26 unterscheiden sich bei 10 von 14 auswertbaren Merkmalen, bei 4 sind sie gleich (42 Merkmale ohne eindeutigen Wert übersprungen).

N26 ist günstiger bei Kosten Fremdwährungszahlung: 0 %

KontoKosten Fremdwährungszahlung
HypoVereinsbank HVB StartKonto Logo
HypoVereinsbank HVB StartKonto
1,75 %
N26 Standard Logo
N26 Standard
0 % (Mastercard-Referenzwechselkurs)

Die HypoVereinsbank berechnet bei Fremdwährungszahlungen 1,75 Prozent, N26 verlangt dafür nichts. Bei 3.000 Euro Kartenumsatz im Ausland macht das laut Berechnung 52,50 Euro Unterschied im Jahr. Wer regelmäßig außerhalb der Eurozone einkauft oder reist, spart mit N26 an dieser Stelle spürbar.

HypoVereinsbank bietet mehr bei Filialen: 553 (N26: 0)

KontoFilialen
HypoVereinsbank HVB StartKonto Logo
HypoVereinsbank HVB StartKonto
553
N26 Standard Logo
N26 Standard
0

553 Filialen bietet die HypoVereinsbank, N26 keine einzige. Für alle, die persönliche Beratung zu Krediten, Depots oder größeren Finanzfragen wollen, ist das ein klarer Vorteil der HypoVereinsbank. N26 läuft komplett über die App, was für digitale Nutzer aber kein Nachteil sein muss.

Bargeld abheben (Ausland): HypoVereinsbank und N26 unterscheiden sich

KontoBargeld abheben (Ausland)
HypoVereinsbank HVB StartKonto Logo
HypoVereinsbank HVB StartKonto
Mit der Visa Karte weltweit gebührenfrei
N26 Standard Logo
N26 Standard
Außerhalb der Eurozone 1,7 % des Umsatzes je Abhebung

Bargeld abheben (Inland): HypoVereinsbank und N26 unterscheiden sich

KontoBargeld abheben (Inland)
HypoVereinsbank HVB StartKonto Logo
HypoVereinsbank HVB StartKonto
Kostenlos an 6.000 Cash Group Automaten in Deutschland
N26 Standard Logo
N26 Standard
2 Gratisabhebungen in Euro pro Kalendermonat, danach 2 EUR je Abhebung

An 6.000 Cash-Group-Automaten hebst du mit der HypoVereinsbank kostenlos Bargeld ab. N26 erlaubt zwei Gratisabhebungen im Monat, jede weitere kostet 2 Euro. Wer öfter als zweimal im Monat Bargeld braucht, zahlt bei N26 drauf, während die HypoVereinsbank hier keine Obergrenze setzt.

HypoVereinsbank bietet girocard, N26 nicht

Kontogirocard
HypoVereinsbank HVB StartKonto Logo
HypoVereinsbank HVB StartKonto
Ja
N26 Standard Logo
N26 Standard
Nein

HypoVereinsbank bietet Kreditkarte, N26 nicht

KontoKreditkarte
HypoVereinsbank HVB StartKonto Logo
HypoVereinsbank HVB StartKonto
Ja
N26 Standard Logo
N26 Standard
Nein

HypoVereinsbank ist günstiger bei Kosten Debitkarte pro Monat: 0 €

KontoKosten Debitkarte pro Monat
HypoVereinsbank HVB StartKonto Logo
HypoVereinsbank HVB StartKonto
0,00 €
N26 Standard Logo
N26 Standard
10 EUR einmalig

Kreditkartentyp: HypoVereinsbank und N26 unterscheiden sich hier

KontoKreditkartentyp
HypoVereinsbank HVB StartKonto Logo
HypoVereinsbank HVB StartKonto
Charge
N26 Standard Logo
N26 Standard
debit

Debitkarte-Anbieter: HypoVereinsbank und N26 unterscheiden sich hier

KontoDebitkarte-Anbieter
HypoVereinsbank HVB StartKonto Logo
HypoVereinsbank HVB StartKonto
Visa
N26 Standard Logo
N26 Standard
Mastercard

HypoVereinsbank ist günstiger bei Dispozinsen: 12,92 % (N26: 13,40 %)

KontoDispozinsen
HypoVereinsbank HVB StartKonto Logo
HypoVereinsbank HVB StartKonto
12,92 % p.a. (eingeräumt und geduldet); valyou-Rabatt Gold 75 %, Silber 50 %
N26 Standard Logo
N26 Standard
13,4 % p.a. (fester Sollzinssatz)

Was HypoVereinsbank und N26 im Jahr wirklich kosten

Kontoführungsgebühren allein sagen wenig. Wir rechnen für vier feste Nutzerprofile durch, was ein Jahr mit jedem Konto kostet: Grundgebühr, Bargeld, Fremdwährung und Dispo, jeweils mit denselben Annahmen für beide Konten. Steht "nicht berechenbar", ist die Datenlage für dieses Profil nicht eindeutig genug, dann rechnen wir lieber nicht als falsch.

Jahreskosten im Vergleich: HVB StartKonto vs. Standard

Nutzerprofil HVB StartKonto Standard
Alltagsnutzer 0,00 € 8,00 €
Vielreisender nicht berechenbar nicht berechenbar
Bargeldnutzer nicht berechenbar nicht berechenbar
Dispo-Nutzer 5,66 € 5,87 €

Die Annahmen je Nutzerprofil sind identisch für beide Konten und weiter oben auf dieser Seite bzw. im Einzelmodul nachzulesen.

  • Alltagsnutzer: mit HypoVereinsbank sparst du 8,00 € im Jahr.
  • Dispo-Nutzer: mit HypoVereinsbank sparst du 0,21 € im Jahr.
Welche Annahmen hinter den vier Profilen stehen

Alltagsnutzer: Nutzt das Konto für den täglichen Zahlungsverkehr und hebt gelegentlich Bargeld im Inland ab. Kontoführung ganzjährig, 6 Bargeldabhebungen im Inland pro Jahr, je 100 Euro, keine Auslandsnutzung, kein Dispo.

Vielreisender: Bezahlt und hebt regelmäßig im Ausland Bargeld ab, auch außerhalb des Euroraums. Kontoführung ganzjährig, 6 Bargeldabhebungen im Ausland pro Jahr, je 200 Euro, 3.000 Euro Kartenumsatz in Fremdwährung pro Jahr (z. B. Reisen, Onlineshopping im Ausland).

Bargeldnutzer: Hebt und zahlt regelmäßig Bargeld ein, zum Beispiel für ein bargeldlastiges Gewerbe oder aus Gewohnheit. Kontoführung ganzjährig, 24 Bargeldabhebungen im Inland pro Jahr (ca. 2x im Monat), je 100 Euro, 6 Bargeldeinzahlungen pro Jahr, je 500 Euro.

Dispo-Nutzer: Überzieht das Konto zeitweise, etwa zum Monatsende. Kontoführung ganzjährig, durchschnittlich 800 Euro Dispo-Inanspruchnahme an 20 Tagen im Jahr.

Nicht enthalten sind Kartengebühren für Zusatzkarten, Sonderaktionen und Willkommensboni, weil sie nicht jedes Jahr anfallen.


4 Merkmale ohne Unterschied zwischen HypoVereinsbank und N26

Tabelle anzeigen
MerkmalHypoVereinsbankN26
Verwahrentgelt Nein Nein
Debitkarte Ja Ja
SCHUFA-Prüfung erforderlich Ja Ja
Kontoführungsgebühr 0 € 0 EUR

Was sich seit dem 25.07.2026 geändert hat

Wir sichern die Konditionen beider Konten monatlich und vergleichen sie mit dem heutigen Stand (11.09.2026). So siehst du, ob eine Bank gerade an der Preisschraube dreht oder ihre Bedingungen stabil hält.

HypoVereinsbank

Keine Änderung in den 56 geprüften Merkmalen zwischen dem 25.07.2026 und heute.

N26

Keine Änderung in den 56 geprüften Merkmalen zwischen dem 25.07.2026 und heute.


Wo die Datenlage keinen belastbaren Vergleich zulässt

Für 42 von 56 geprüften Merkmalen liefert die Datenbank für mindestens eines der beiden Konten keinen eindeutigen Wert. Ein Rateergebnis würde hier mehr vortäuschen, als die Datenlage hergibt, deshalb bleiben diese Punkte unbewertet: bei Kostenangaben: Willkommensbonus, Kosten Telefon-Banking, Einlagensicherung, Kosten girocard pro Monat, Kosten Kreditkarte pro Monat, Kosten Unterkonten; bei Prozentangaben: Zinsen aufs Girokonto, Zinsen Tagesgeldkonto, Kosten Zahlung in Heimwährung; bei Mengenangaben: Anzahl Unterkonten; bei Ja/Nein-Merkmalen: Online-Banking, Live-Chat-Support, iOS-App, 2-Faktor-Authentifizierung, Unterkonten mit eigener IBAN, Google Pay, Online-Kontoeröffnung, Wechselservice, Banking per App, Echtzeitüberweisung senden, Tagesgeldkonto im Angebot, Legitimation in der Filiale, Legitimation per PostIdent, Gemeinschaftskonto, Android-App, Echtzeitüberweisung empfangen, 3D Secure, Legitimation per VideoIdent, Kostenloses Depot, Apple Pay, Telefon-Banking, Telefon-Support; bei Freitext-Merkmalen: Dispolimit, Mehrsprachiger Support, Kreditkarte-Anbieter, Bargeld einzahlen, Nachhaltigkeit, Cashback, Altersspanne, Details zur Einlagensicherung, Bedingungen zum Willkommensbonus, Bedingungen zur Kontoführungsgebühr.


Was ist HypoVereinsbank?

Screenshot HypoVereinsbank

Die HypoVereinsbank (HVB) ist eine der größten deutschen Filialbanken und seit 2005 Teil der UniCredit-Gruppe. Mit 553 Filialen deutschlandweit bietet sie persönlichen Service vor Ort. Das HVB StartKonto ist kostenlos und enthält Girocard, Visa-Debitkarte und Visa-Kreditkarte ohne Zusatzgebühr.

Was ist N26?

Screenshot N26

N26 ist eine Berliner Neobank, gegründet 2013, und heute in über 24 Ländern aktiv. Das Flex-Konto kostet 8,90 Euro pro Monat und richtet sich an Nutzer, die flexible Konditionen mit monatlicher Kündigungsoption schätzen. Es gibt keine girocard; die Mastercard-Debitkarte ist im Monatspreis enthalten.

Fazit

Für alle, die Wert auf persönliche Beratung, ein volles Kartenpaket und weltweit kostenloses Bargeldabheben mit der Visa-Karte legen, ist das HVB StartKonto die naheliegende Wahl. Auch der niedrigere Dispozins von 12,92 Prozent gegenüber 13,4 Prozent bei N26 spricht dafür, auch wenn der Unterschied gering ausfällt.

N26 eignet sich eher für alle, die viel im Ausland mit Karte zahlen und dabei keine Aufschläge wollen. Im Alltag liegen die Jahreskosten für Bargeldabhebungen bei N26 bei 8 Euro, während sich für die HypoVereinsbank sowohl beim Bargeldnutzer als auch beim Vielreisenden keine verlässliche Jahressumme berechnen lässt, weil die Datenlage dort zu dünn ist.

Wer also viel unterwegs ist und selten Bargeld braucht, ist bei N26 richtig aufgehoben. Wer Filiale, Karten und persönlichen Kontakt will, bleibt bei der HypoVereinsbank besser bedient.

FAQs über HypoVereinsbank und N26

Worin unterscheiden sich HypoVereinsbank und N26 am meisten?

Kosten Fremdwährungszahlung: 1,75 % bei HypoVereinsbank, 0 % (Mastercard-Referenzwechselkurs) bei N26. Das ist ein Unterschied von 1,75 Prozentpunkten.

Welches Konto ist im Alltag günstiger, HypoVereinsbank oder N26?

HypoVereinsbank. Nach unserer Modellrechnung kostet es 0,00 € im Jahr, das andere Konto 8,00 €. Die Ersparnis liegt bei 8,00 €.

Wer ist beim Dispo günstiger, HypoVereinsbank oder N26?

HypoVereinsbank. Nach unserer Modellrechnung kostet es 5,66 € im Jahr, das andere Konto 5,87 €. Die Ersparnis liegt bei 0,21 €.

Was ist besser, HypoVereinsbank oder N26?

HypoVereinsbank: 4.1 von 5 Sternen.

HypoVereinsbank Logo HypoVereinsbank 76
VS
N26 Logo N26 64
→ Fazit